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Virtuelle MaschineEigentlich jede Software erhält wieder ihre volle Trial-Laufzeit, wenn sie auf einem frisch installierten Windows aufgesetzt wird. Also müsste man doch nur Windows in den Zustand einer Neuinstallation bringen. Mit dem Betriebssystem auf dem man arbeitet, ist das unmöglich. Gut, es ist schon möglich. Aber dann ist vernünftiges Arbeiten nicht mehr möglich. Es liegt also nahe, sich ein zweites Betriebssystem zunutze zu machen. Dieses muß natürlich völlig unabhängig zum Arbeitssystem sein und trotzdem auf dem gleichen Rechner laufen. Wenn man eine zweite Festplatte hat, könnte man ein System zusätzlich unabhängig mit einem Bootmanager installieren. Dann müsste man aber jedesmal booten um zu diesem Betriebssystem zu kommen. Das ist also Blödsinn. Stattdessen installiert man sich einfach ein zweites Windows innerhalb von Windows. Das haben sicher schon viele gehört, man verwendet eine sogenannte virtuelle Maschine. Erdacht wurden diese Maschinen vor allem für Softwareentwickler. So kann man gefahrlos diverse Programme testen, ohne den PC abzuschiessen. Diese VM´s gibt es sowohl für Windows als auch für Linux. Die Installation unter Windows ist kaum der Rede wert. Geht sehr einfach. Toll ist sowas, um zum Beispiel ein Linux-Derivat wie Suse oder Ubuntu unter Windows testen zu können. Natürlich hat ein reines Linux-System eine ganz andere Performance und lässt sich auch schöner gestalten (Aero kann Linux schon lange, aber nicht unbedingt als VM). Mit einem Windows in Windows ist das mit der Performance ganz ähnlich. Es eignet sich also nicht unbedingt für die Anwendung von besonders hardwarehungriger Software. Und es geht auch anders herum. Man kann also innerhalb von Linux auch verschiedene Windowssysteme laufen lassen. Also auch Windows 2000, XP oder Vista. Je nach VM kann man so ein System mit wenigen Handgriffen wieder in einen jungfräulichen Zustand versetzen. Damit lässt sich eigentlich jede Demosoftware hinters Licht führen. Die bekannteste virtuelle Maschine dürfte die von VMWare sein. Da gibt es auch kostenlose Varianten. Sogar von Microsoft gibt es da was kostenloses, man glaubt es kaum. Das Redmonder Programm nennt sich Virtual PC 2007. Das Programm Virtual PC 2007 kann hier bei Microsoft heruntergeladen werden. Der Download kann mit verschiedenen Komponenten ausgestattet werden. Dementsprechend variert die Downloadgröße von 30.4 MB bis 60.9 MB. Virtual PC ist für 32bit und 64bit Prozessoren erhältlich. Zur Zeit dürfte der VMWare Player wohl noch etwas populärer sein. Der Download befindet sich hier bei VMWare. Es macht viel Spass, mehrere Betriebssysteme auf einem einzigen PC ausprobieren zu können. Viel mehr Spass als irgendwelche Software auszutricksen. Und ein schlechtes Gewissen muss man dabei auch nicht haben. IllegalWie ich schon Anfangs sagte, es ist nach deutschem Recht auf jeden Fall illegal, irgendwelche Zeitlimits oder andere Softwaresperren zu umgehen. Man macht sich strafbar. Teilweise darf man gewisse Tools verwenden. Trotzdem sollte man damit nicht Software über den angegebenen erlaubten Zeitraum hinaus benutzen ohne dazu berechtigt zu sein. Interessant dazu ist das Gesetz zum Schutz technischer Maßnahmen §95a Zu diesem Gesetz gibt es auch Ausnahmen, welche hier formuliert werden. FazitSoftware illegal zu nutzen, zu cracken, zu hacken, ist schon seit langem ein Volkssport und wird einem teilweise auch wirklich leicht gemacht, wie man hier lesen konnte. Gut, kriminelle Naturen gibt es auch schon immer. Teilweise müssen sich die Hersteller aber auch nicht wundern. Wenn man für eine Bildbearbeitung mehrere tausend Euro hinblättern muss, oder für eine Officesuite mehr als 1000 Euro usw. dann fragt man sich schon, ob das nicht etwas überteuert oder gar Wucher ist. Allerdings handelt es sich auch oft genug um Profi-Software und es gibt meist wunderbare billigere oder kostenlose Alternativen. Vielfach kann man auch mit einer Kombination aus verschiedener kostenloser Software den gleichen Effekt wie eine einzelne Profiapplikation erzielen. Man muß es den Softwareriesen ja nicht in den Rachen schieben. Und außerdem, der Kunde bestimmt den Markt. Anstelle von Photoshop kann man auch The Gimp nutzen. Das kostet gar nichts. Anstelle von Microsoft Office verwendet man eben OpenOffice. Auch das kostet nichts. Windows müsste es auch nicht unbedingt sein. Es gibt Linux. Kostenlos. Es gibt viele Programme, mit denen man zu hervorragenden Ergebnissen kommt. Hauptsache man bleibt sauber. Denn eines ist klar. Eine illegale Nutzung egal von was, lohnt sich nie und das Internet ist kein Selbstbedienungsladen. Ich hoffe, dieser Artikel bringt vielen etwas. Anfragen zum Einsatz der hier vorgestellten Tricks werde ich natürlich in keinem Fall beantworten. Es lebe Open Source! Letztes Update: 28-07-2009 13:44
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