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Der eingetragene Verein DigitalCourage hat am 12. April den alljährlichen BigBrotherAward verliehen, welcher unter anderem menschenverachtendes Datensammeln, Videoüberwachung usw. "würdigt".

Kampf gegen Google, Apple und Co.

Eigentlich weiß es jeder, der sich im Internet bewegt. Nichts ist anonym, jede Kleinigkeit wird aufgezeichnet und oft auch unerlaubt für lange Zeit gespeichert.

Hier denkt man natürlich sofort und sicher zu Recht an Google, was längst nicht mehr nur ein Suchmaschinen-Gigant ist. Natürlich ergibt sich für den Suchenden im Internet ein großer Vorteil, wenn er möglichst detailiert alles finden kann.

Allerdings werden Daten ungefragt von Google in einer Weise gesammelt, da hätte selbst die damalige DDR noch was lernen können. Und laut digitalcourage.de missachtet Google dabei permanent europäisches Recht. Dies könnte man natürlich auch von Facebook behaupten.

Zb. scheint Google ohne Zustimmung und ohne Zahlung, millionenfach Bücher eingescannt zu haben. Offensichtlich um sie weiterzuverkaufen. Dagegen klagten wohl viele Autoren und Bibliotheken, was zu einem Vergleich führte, der allerdings auch wieder und sogar von einem amerikanischen Gericht abgewiesen wurde.

Dies wurde jedenfalls vom seriösen ZDF vor einiger Zeit in einer Sendung berichtet. Somit scheint Google nicht nur europäisches Recht völlig egal zu sein.

Das alleine wäre schon schlimm genug. Noch schlimmer ist es, dass Google mit diesen offensichtlich zu Unrecht erworbenen Daten zu Unrecht eine Unmenge an Geld macht und dieses Geld für immer mehr Projekte nutzt, welche durchaus als Zweifelhaft für den Anwender und nur dem Konzern dienend angesehen werden könnten.

Zum Beispiel überträgt der in vielen Webseiten integrierte und "kostenlose" Dienst Google Analytics permanent Daten an Server in den USA. Andere meist sogar höherwertige und faire Dienste würden etwas Geld kosten. Ahadesign.eu nutzt übrigens aus gutem Grund kein Google Analytics.

Zum Glück kümmern sich engagierte Menschen beim Verein Digitalcourage um unhaltbare Zustände wie diese. Der Verein kritisiert bei Google nicht nur einen einzigen Datenschutzverstoß, sondern prangert auch einzelne Sätze deren Geschäftsbedingungen an.

Das de facto Monopol welches ja durchaus Weltherrschafts-Ambitionen erkennen lässt, wird von DigitalCourage verurteilt. Die einzig richtige Folgerung ist nach Meinung des Vereins, die Zerschlagung von Google.

Das kann man gut nachvollziehen. Google ist nicht einfach nur eine Suchmaschine, welche jedem Nutzer hilfreich viele kostenlose Dienste anbietet. Es ist ein milliardenschwerer Werbekonzern und hinter jedem günstigen oder kostenfreien Angebot steckt wohl mit ziemlicher Sicherheit ein Hintergedanke, welcher eher nicht dem Anwender dient.

Man kann es sich leisten Gesetze einfach zu ignorieren, solange sich alles mit Geld regeln lässt. Und das erwirtschaftet Google ja offensichtlich im Überfluss, wenn auch nicht unbedingt auf ehrbare Weise.

Laut dem Verein DigitalCourage handelt es sich bei Google um ein besonders gefährliches trojanisches Pferd. Deshalb helfe wohl nur eine Zerschlagung. Ein interessanter Vergleich, der durchaus seine Berechtigung hat.

Leider hat es Google erreicht, eine große Abhängigkeit zum Konzern nicht nur für Werbepartner zu schaffen. Selbst viele kleine Webmaster haben Angst, etwas negatives über Google zu sagen.

Man könnte ja im Ranking und Werberelevanz abfallen und nicht mehr so gut gefunden werden. Auf einer großen deutschen Photoshop-Seite wurde gar geschleimt, man liebe Google. Das kann man durchaus als abstoßend empfinden. Man sollte den Pagerank nicht über die eigene Moral stellen.

Umso schöner ist es, dass es doch noch Menschen gibt, die solche Umstände anprangern und sich wehren. Eine Initiative, die Ahadesign auf jeden Fall unterstützen möchte. Hier gibt es den ganzen Artikel zu Google. (Link funktioniert nicht mehr und wurde entfernt). Warum nur???

Natürlich geht es beim BigBrotherAward nicht nur um Google. Auch viele andere Konzerne stehen im Verdacht, Menschenrechte mit Füssen zu treten oder sich zweifelhaft zu verhalten.

An oberster Stelle nennt der Verein hier die Firma Apple, welche unter anderem negative Schlagzeilen mit illegaler Videoüberwachung seiner Angestellten machte.

Selbst eingefleischte langjährige Apple-User fühlen sich mittlerweile "verappled". Mit vielen Produkten dieser Firma gehen extreme Einschränkungen einher. Software von Drittanbietern ist oft nicht nutzbar. Akkus sind nicht zugänglich und Produkte wie iPhone oder iPad usw. scheinen extrem überteuert zu sein. Das hat jetzt nicht unbedingt mit Überwachung und BigBrother zu tun, soll aber an dieser Stelle auch einmal gesagt sein.

Unter den ca. 250 Nominierungen wurde auch die deutsche Post Adress GmbH und Co KG sowie die Bundespolizei ausgezeichnet. Zb. sollen Personen nur aufgrund ihrer Hautfarbe kontrolliert worden sein.

Einen Award gab es auch für die Ministerpräsidenten der 16 deutschen Bundesländer. Hierbei wurde die Einrichtung des gemeinsamen Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio als GEZ-Nachfolger "gewürdigt". Hier sollen inzwischen mehr Daten als damals von der GEZ verarbeitet werden.

Dieser Artikel stellt ausschließlich die Meinung des Autors dar und stellt keine Behauptungen auf. Da wir keine Milliarden für eine Klage mit einem der genannten Konzerne zur Verfügung haben, sei hier nocheinmal darauf hingewiesen.

Seine Rechte zu wahren ist in der Tat ein Kampf und es geht uns alle an. Leider ist es nicht einfach, ungeliebte Konzerne einfach zu ignorieren. Dennoch muss man nicht blind jedes Angebot und jeden Dienst nutzen. Es wird ein harter Kampf, aber noch gibt es Alternativen.

Alle Artikel zum Award für das Jahr 2013 in gänzlicher Länge, können bei BigBrotherAwards.de eingesehen werden. Unter Digitalcourage.de gibt es weitere Informationen. Man kann dort Mitglied werden oder Spenden. Auch ein Newsletter wird angeboten.

Natürlich sind Kommentare zu diesem Artikel sehr willkommen.

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