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Ist die Begrenzung von Datenvolumen mit den Grundrechten vereinbar? Die deutsche Telekom sieht darin anscheinend kein Problem und begrenzt bereits seit Anfang Mai das Volumen für Flatrates zur Internet-Nutzung.

Gegen diese möglicherweise unrechten Einschränkungen kann man etwas tun. Es wurde eine Online-Petition eingereicht, bei der jeder mitmachen kann. Darin wird der deutsche Bundestag aufgefordert, ein Gesetz für die Gleichbehandlung aller Datenpakete auf den Weg zu bringen.

Online-Petition zur Netzneutralität!

Die deutsche Telekom hat ja schon öfter Schlagzeilen gemacht. Momentan ist sie extrem in aller Munde, allerdings eher im negativen Sinne. Mit ihrer Begrenzung von Datenvolumen stößt sie sehr vielen Menschen vor den Kopf.

Wer eine gewisse Menge an Volumen überschreitet, wird rigoros runtergebremst auf ein Niveau, welches die Nutzung von zb. Video-Streams schlichtweg unmöglich macht. Und diese Vorgehensweise will man wohl künftig noch weiter ausbauen.

Für einige eigene Dienste der Telekom jedoch gilt diese Einschränkung nicht. Wer zb. ein Entertainment-Paket abonniert hat, kann weiter Filme bzw. Fernsehen über das Internet genießen, weil das hier verbrauchte Volumen einfach nicht in die Berechnung mit einfließt.

Wenn man das so sieht, kann man zur Annahme kommen, die Telekom würde andere Anbieter und damit auch Kunden benachteiligen. Ein anderer Volumen verbrauchender Streamingdienst würde kaum mehr Sinn machen. Das Streamen ist hier natürlich nur eines von vielen denkbaren Beispielen.

Diese bisher nur von der Telekom eingeführten Volumengrenzen können bei Sendungen in guter HD-Qualität schneller erreicht sein, als man vielleicht denken mag. Natürlich kann man dieses Problem durch eine entsprechend hohe Zuzahlung auch wieder lösen, aber kann es das sein?

Leider hat ein Großteil der deutschen Bevölkerung auch keineswegs die freie Wahl und könnte einfach auf einen anderen Provider setzen. Gerade in ländlichen Gebieten gibt es nur die Telekom.

Da ist nichts mit Wettbewerb und man ist somit den Entscheidungen einer einzigen Firma völlig ausgeliefert. Und wenn es einer vormacht, wird es sicher nicht lange dauern, bis es andere ebenfalls lukrativ finden.

All diese Umstände schreien förmlich nach einem Gesetz, welches die Bürger, aber auch den Markt schützt. Es kann schließlich nicht sein, dass eine Firma eine Art Zensur auf Anwender oder auch andere Provider ausübt.

Glücklicherweise wurde beim Bundestag eine Petition eingereicht welche darauf zielt, Internetanbieter zur Netzneutralität zu verpflichten. Wie es dort heißt, ist die Netzneutralität ein wichtiger und elementarer Grundbaustein eines freien Internets.

Weiterhin wird in der Petition von einer schrecklichen Entwicklung gesprochen. Sicher werden sich jetzt viele Leser nicht nur betroffen fühlen. Wer jetzt meint, sich nicht alles gefallen lassen zu müssen, dem sei diese Petition empfohlen.

Es handelt sich um einen relativ kurzen und schnell zu lesenden Text, welcher alle wichtigen Aussagen enthält. Will man dieses Anliegen unterstützen, gibt es für jedermann die Möglichkeit, mitzuzeichnen.

Es müssen mindestens 50000 Leute bis 18.06.2013 mitzeichnen. Erst dann kann das Anliegen in einer öffentlichen Sitzung vorgetragen werden. Zum Zeitpunkt als dieser Artikel entstand, waren es bereits knapp 30000.

Mitzeichnen geht online ganz einfach und schnell. Wir haben auch mitgemacht. Hier geht es zur Petition 41906.

Natürlich freuen wir uns hier über Kommentare zu diesem Thema.

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