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Joomla in Click & Build Plattform mit Parallels APS

Bisher nur in den USA verfügbar, bietet 1 & 1 für seine Webhosting-Kunden die sogenannte Click & Build Plattform nun auch in Deutschland an. Auch bei anderen Providern wird man diese Entwicklung sicher nicht verschlafen.

Joomla als Software as a Service?

Click & Build Applikationen mit APS von Parallels

Software as a Service (SaaS) ist das Stichwort. Mit OpenSource Programmen bietet der große Webhosting-Anbieter 1 & 1 und sicher auch bald die Konkurrenz nun auch seinen Kunden in Deutschland dieses Feature an. Vorraussetzung dafür war die Implementierung des offenen APS, also des Application Packaging Standard von Parallels.

Dieses Click and Build Angebot hatte Eins und Eins bereits seit Mitte letzten Jahres im Angebot, allerdings erstmal nur für seine Kunden in den USA.

Mit Eröffnung der Cebit 2008 fiel der Startschuss auch für Europa und damit Deutschland. Das Angebot beinhaltet zehn Open Source Programme. Darunter sind so bekannte wie Moodle, Mediawiki, Serendipity und auch Joomla. Auf zehn Programme sind die Provider aber keineswegs beschränkt. Der APS-Standard unterstützt weitaus mehr. Zur Zeit sind es um die hundert OpenSource Produkte, wie zum Beispiel auch das relativ bekannte Drupal. Nicht nur CMS und Blogs sind möglich. Auch Kalender, Lernsoftware oder sogar Foren können abhängig vom Anbieter bereitgestellt werden.

Der APS-Standard von Parallels basiert auf einem XML-Paketformat. Das ermöglicht es dem Provider, auf seinen Seiten jegliche vom APS-Standard unterstützte Software sozusagen aus einem Guß als Software as a Service für seine Kunden zur Verfügung zu stellen. Damit ist es jedem Kunden möglich, kleine Webanwendungen in seine eigene Hompage einzubinden. Das ist nicht nur für Privatleute nützlich. Auch Firmen könnten von dem Dienst profitieren.

Positiv ist auf jeden Fall, daß 1 & 1 diese Dienste werbefrei anbieten will. Wie lange das so bleibt, kann natürlich niemand sagen. Man wirbt auch mit automatischen Updates der angebotenen Software. Für den Kunden schön, er muss sich um sicherheitsrelevante Themen eigentlich keine Sorgen machen. Kein Provider kann sich veraltete und damit möglicherweise unsichere Software leisten. Er tut sich mit regelmäßigen Updates also zuallererst mal selbst einen Gefallen. 

Die Idee ist gut und viele können damit sicher auch was anfangen. Wer allerdings ein eigenes professionelles Web-Projekt betreibt, der könnte maximal teilweise von SaaS profitieren. Ein eigenes installiertes Joomla kann diese Technik mit Sicherheit nicht ersetzen und wegen der angebotenen Features den Provider zu wechseln, lohnt sich wohl eher kaum.

Es kommt eben ganz darauf an, welche Ziele man verfolgt. So würde ich als Joomla-Anwender wohl eher einen guten und auf das System spezialisierten Provider ohne APS Technik vorziehen. Joomla als Software as a Service zu nutzen, könnte ich mir gar nicht vorstellen, aber vielleicht infiziert es viele Anwender und die Community wächst dadurch weiter.

So manche Idee löste Altbewährtes schon ab. Es wird also spannend sein, wie sich andere Hosting-Anbieter verhalten, ob sie damit Gewinne erzielen können und wie sich das ganze SaaS-Konzept weiterentwickeln wird.

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