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Ahadesign News

nik-selectivetoolDie Firma DxO mit Sitz in Paris sowie Niederlassungen in San Francisco, Tokio und Seoul, entwickelt seit über einem Jahrzehnt Technologien für Kameras und Smartphones sowie Bildbearbeitungssoftware und die DxO ONE Kamera. Das Unternehmen DxO gab jetzt bekannt, die noch immer sehr beliebte Nik Collection von Google übernommen zu haben und künftig weiterentwickeln zu wollen. Zudem wurde der RAW-Konverter DxO OpticsPro nach DxO PhotoLab umbenannt und mit der U-Point-Technologie aus den Nik-Tools erweitert.

DxO führt Nik-Software weiter!

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Es gibt auch positive Nachrichten zum Thema Bildbearbeitung. Nach der bestürzenden Meldung von Adobe, dass Lightroom nur noch mit Abo und Cloud zu haben ist, kommt von der französischen Firma DxO jetzt die Mitteilung, dass man die Nik Collection mitsamt U-Point-Technologie übernommen hat und auch weiterentwickeln will. Außerdem wurde die U-Point-Technologie in den neuen RAW-Konverter PhotoLab integriert.

Nik-Plugins

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Viele Anwender von Photoshop, Lightroom, Aperture usw. hatten diese unkomplizierten aber effektiven Plugins gerne eingesetzt, auch als sie noch ca. 500 Dollar gekostet haben. Im Jahre 2012 hat Google das volle Paket aus 7 Plugins von der 1995 gegründeten Firma Nik-Software übernommen und sofort den Preis auf 149 Dollar reduziert. Im März 2016 hat man dann vollends auf eine Vergütung verzichtet und bot das Bundle aus Dfine 2, Viveza 2, HDR Efex Pro 2, Analog Efex Pro 2, Color Efex Pro 4, Silver Efex Pro 2, Sharpener Pro 3 und Extras, völlig kostenfrei an.

Eine tolle Sache. Allerdings wollte Google offensichtlich auch keine Weiterentwicklung der beliebten Plugins mehr betreiben und hat das ja auch nie gemacht. Das wäre früher oder später sicher das komplette Aus für die Nik Collection und wirklich sehr bedauerlich gewesen. Jetzt sorgt die Nachricht von der Übernahme und Weiterentwicklung durch DxO bei vielen Fans der Plugins für helle Freude. Dort sind Werkzeuge zur Bildbearbeitung sicher auch besser aufgehoben, als bei Google.

Dazu äußert sich der Engineering Director bei Google Aravind Krishnaswamy wie folgt:

Die Nik Collection gibt Fotografen Werkzeuge an die Hand, mit denen sie Fotos erstellen können, die sie lieben. Wir sind hoch erfreut, dass sie von DxO übernommen und weiterentwickelt wird, einem Unternehmen, dass sich qualitativ hochwertigen fotografischen Lösungen verschrieben hat.

Die Nik Collection wird weiterhin kostenlos angeboten, wie DxO betont.

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Nik Collection bei DxO.

Unter oben genannter Seite muss lediglich eine E-Mail-Adresse angegeben werden, an welche dann der Download-Link gesendet wird. Mitte des kommenden Jahres soll dann die Nik Collection 2018 Edition erscheinen. Um den Start nicht zu verpassen, kann man sich für eine Benachrichtigung auf der gleichen Seite ebenfalls via E-Mail-Angabe registrieren. Sicher wird DxO für die neue Edition wieder Geld verlangen, was bei fairen Preisen natürlich völlig in Ordnung geht.

Genaueres zum Plugin-Bundle der ehemaligen Nik Software und zur damaligen Situation, kann den beiden folgend genannten Artikeln entnommen werden, was auch eine interessante Zeitreise ist. Dort erfährt man auch den Trick, um die Plugins als Einzelanwendung ganz ohne Photoshop und Co., zu benutzen.

Nik Collection deutlich günstiger

Google Nik Collection jetzt umsonst

Auch der Link zum Download der ca. 430 MB großen EXE-Datei ist in dem Artikel zur Google Nik Collection zu finden, welcher zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts noch funktionierte. Damit spart man sich die Angabe einer E-Mail-Adresse bei DxO.

Die folgend aufgelisteten sieben Desktop-Plugins für Adobe Lightroom und Adobe Photoshop funktionieren übrigens auch sehr gut mit Affinity Photo von Serif.

  • Analog Efex Pro für die Simulation von Analogkameras, Objektiven und analogen Filmen
  • Color Efex Pro für Farbkorrektur, Retusche und kreative Effekte
  • Dfine zur Rauschreduzierung
  • HDR Efex Pro für HDR-Bilder
  • Sharpener Pro für das Schärfen von Bildern
  • Silver Efex Pro für die Schwarz-Weiß-Umwandlung
  • Viveza für selektive Anpassungen von Farben und Tonalität

 

DxO PhotoLab mit U-Point-Technologie

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Die Übernahme der Nik Tools hatte auch die Integration der patentierten U-Point-Technologie in den erstmals vor 13 Jahren veröffentlichten RAW-Konverter OpticsPro zur Folge, welchen man auch gleich in PhotoLab umbenannte. U Point ermöglicht komplexe Auswahlen über Schieberegler, ohne aufwendig Masken erstellen zu müssen. Stolz verkündet DxO, die erste Software mit der U-Point-Technologie in einen nicht-destruktiven RAW-Workflow integriert zu haben.

Der Geschäftsführer und Gründer von DxO Jerome Meniere äußert sich wie folgt:

Wir freuen uns sehr, die Nik Collection in der DxO-Familie willkommen zu heißen. DxO hat den Markt der Bildverarbeitung über die Jahre mehrfach mit seinen innovativen Lösungen revolutioniert und wir werden dies mit den Werkzeugen von Nik fortsetzen, die neue kreative Möglichkeiten für Millionen Fotografen eröffnen. Die neue Version unserer Vorzeigesoftware DxO OpticsPro, die ab sofort unter dem Namen DxO PhotoLab verfügbar ist, zeigt mit der eingebauten U-Point-Technologie bereits die ersten Bestandteile dieser spannenden Übernahme.

OpticsPro punktete bisher mit DxO PRIME, einer Technologie für die Rauschminderung sowie mit der intelligenten Belichtungskorrektur DxO Smart. Als Komplettlösung für die Bildbearbeitung hat PhotoLab jetzt neue Werkzeuge für lokale Korrekturen, wie einen Pinsel zur automatischen Maskierung bekommen. Zudem gibt es Verlaufsfilter und ein vollständig überarbeitetes Reparatur-Werkzeug, welches bessere Ergebnisse liefern und schneller sein soll.

Auch die Optimierung der Objektivschärfe wurde verbessert. RAW-Bilder sollen besonders ab den mittleren ISO-Empfindlichkeiten deutlich schärfer sein.

Für DxO PhotoLab werden die Editionen ESSENTIAL und ELITE für PC und Mac bis zum 30. November 2017 zum Einführungspreis im DxO-Shop oder im Fachhandel, für 99 Euro bzw. 149 Euro angeboten. Auch ein günstigeres Upgrade ist für Lizenznehmer von DxO OpticsPro über die Anmeldung im Kundenkonto möglich. Wer nach dem 1. September 2017 gekauft hat, bekommt das Upgrade sogar kostenlos.

Nachdem Adobe sich offensichtlich entschieden hat, seine Lightroom-Kunden mit Zwangs-Abo und Zwangs-Cloud zu vergraulen, werden Alternativen wie DxO PhotoLab interessanter denn je. Wer nichts falsch machen möchte, kann sich bei DxO auch eine kostenfreie Testversion herunterladen und sich von den Möglichkeiten und der Qualität vorab überzeugen.

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