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Ahadesign News

uxlogoSollte es mit dem Firmenprodukt nicht so laufen wie erwartet, könnte es Zeit für einen UX-Experten sein. Analysen zeigen, dass jeder investierte Dollar mit 2 bis 100 Dollar zurückkommt. Nachfolgend werden die Top Five der Anzeichen aus dem übersetzten Original-Bericht unseres Partners Toptal.com gezeigt.

Die Top 5 Gründe, welche für einen UX-Experten sprechen!

Eine gute Benutzererfahrung bzw. UX, deckt alle Aspekte eines Systems (Website, App, Produkt, Dienstleistung, Community usw.) ab, das von Nutzern verwendet wird. Ein gutes UX-Design kann entscheidend sein, ob ein System funktioniert oder nicht. Firmen wie Apple, Microsoft, IBM, Amazon und Google demonstrieren das ständig.

Das Design für die Benutzererfahrung ist die Disziplin der UX-Designer und User Centered Design (UCD) ist der Design-Prozess. Design Thinking und HCD (human-centered design) sind weitere Bezeichnungen, die oft verwendet werden. Alle zusammen beinhalten typischerweise die Nutzersuche, Entwürfe, Wireframing, Prototyping, Interaktions-Design, visuelles Design, Anwender-Tests und fortfolgende Wiederholungen von Designs.

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Design Thinking 101 von der Nielsen Norman Group

Hier sind die Top 5 Gründe für die Beauftragung eines UX-Experten:

1) Anwender beschweren sich, weil die Nutzung der angebotenen App zur Frustration führt.

Der häufigste Grund für dieses Ärgernis ist die schlechte Nutzbarkeit, was an folgenden Problemen liegen kann:

  • Eine uneinheitliche Benutzerschnittstelle
  • Ein Übermaß an Informationen, welches zuviel Aufmerksamkeit erfordert
  • Unklare Funktionen: Benutzer sind sich nicht sicher, wie etwas zu verwenden ist
  • Umständliche Navigation: Die Anwender verlassen das Angebot

 

Ein UX-Experte würde:

i) die Inhalte und Kern-Funktionen überprüfen und dann ein minimales Design Konzept vorlegen:

Minimalismus ist eine Design-Philosophie, die auf eine Vereinfachung der Form ausgelegt ist und durch die Verwendung einfachster und nur der wichtigsten Elemente in einem Design erreicht wird. Minimales Design reduziert ein System (Website, App, Produkt, Service usw.) auf die kritischsten Elemente und bietet folgende Vorteile:

  • Zuviele Informationen werden vermieden, der Fokus liegt auf dem Inhalt
  • Zu Produkten werden nur die wichtigsten Merkmale genannt
  • Die Navigation wird einfacher gestaltet
  • Die Anforderungen der Nutzer werden stärker berücksichtigt
  • Produkte werden weniger Zeitabhängig gemacht
  • Konversionsraten werden erhöht
  • Die Performance wird gesteigert

 

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Minimales Webdesign

ii) Tiefer graben mit Nutzersuche und Testen:

An erster Stelle für eine beispielhafte Benutzererfahrung steht das genaue Wissen um die Wünsche der Kunden, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Don Norman & Jakob Nielsen

Ein guter UX-Experte wird genau einschätzen, wer die Anwender sind und entsprechende Tests entwickeln. Dieses User Testing ist unter diversen Namen bekannt: Product Testing, Design Testing, Usability Testing, Design Validation bzw. Design-Überprüfung und weitere. Es handelt sich um einen Test-Prozess mit realen Anwendern unter realen Bedingungen, um die Belange der Nutzer und ihre Verwendungs-Probleme besser zu verstehen.

User Testing wird:

  • Geld sparen
  • Einnahmen erhöhen
  • Einen Wettbewerbsvorteil erreichen

 

iii) Eine heuristische Analyse durchführen:

Mit Augenmerk auf die Nutzbarkeit ist die heuristische Analyse eine Überprüfungsmethode, bei der einer oder mehrere Experten ein Produkt-Design mit einer Liste von vordefinierten Design-Prinzipien vergleichen. Im Allgemeinen wird dies als Heuristik bezeichnet. Mit diesem Vergleich wird erkannt, an welcher Stelle bei dem Produkt nicht diesem Prinzip gefolgt wird.

2) Kontoanmeldungen und Konversionsraten fallen ab.

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Eine Konversionsrate bildet die prozentuale Verteilung von Benutzeraktionen ab. Normalerweise ist damit der Kauf von Produkten auf einer Website gemeint, aber es kann sich auch um andere Aktionen wie das Anmelden für einen Newsletter oder das Ansehen von Videos handeln usw. Ein Abfallen der Konversionsraten und eine sinkende Zahl der Anmeldungen kann folgendes bedeuten:

  • Die Landing Page ist nicht vernünftig gestaltet
  • Das Design für die Kundenbetreuung bzw. die Customer Journey Map ist nicht optimal
  • Die Integration der mobilen App und generell die Integration ist nicht gut gestaltet

 

Ein UX-Experte würde:

i) Die Landing-Page bewerten:

Landing Pages stellen ein essenzielles Mittel dar, um Besucher zu bekommen und zu halten und sie zu potenziellen Käufern oder Abonnenten zu machen und Landing Pages stellen ein probates Mittel für Marketer dar, um Leads zu generieren.

Hier eine kurze Liste von Landing Pages, die optimal kreiert wurden:

  • Visuell einfach: Minimalistisches Design wie bereits weiter oben beschrieben
  • Medial optimiert: Die Verwendung von relevanten Bildern und Videos bewirbt effektiv ein Produkt und stellt eine persönliche Verbindung mit den Besuchern her
  • Die Psyche der Besucher wird durch den effektiven Einsatz von Farben beeinflusst
  • Besuche über mobile Geräte werden durch die Implementierung von responsivem Design unterstützt

 

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Eingängige und kompakte Überschrift der Tasters Club Landing Page

ii) Bewerte die Customer Journey Map:

Die Customer Journey Map ist sozusagen die Kontakthistorie vom ersten Werbemittelkontakt bis zur Konversion. Diese zu analysieren ist ein effektiver Weg für das Verständnis, wie ein Besucher zu einem langfristigen loyalen Kunden wird.

Kofi Senaya, Direktor von Product at Clearbridge Mobile (und Anmerkungen von Ahadesign.eu)

Eine Customer Journey Map kann viele Formen annehmen, aber hauptsächlich handelt es sich um eine visuelle Darstellung der Benutzererfahrung mit einem Produkt oder einer Firma über unterschiedlichste Touchpoints bzw. Berührungspunkte über eine gewisse Zeit.

iii) Prüfung von integrierten Einstellungen:

Anwender probieren jede Menge Apps aus, aber sie entscheiden innerhalb der ersten drei bis sieben Tage, ob sie die Apps weiter nutzen. Finden die User die App auch nach sieben Tagen noch gut, werden die meisten dabei bleiben. Der Schlüssel des Erfolgs ist es, zu verstehen, wo in den sieben Tagen die Benutzer auf Probleme stoßen.

Ankin Jain, Leiter der Search and Discovery, Google Play

Es spielt keine Rolle wie toll eine App aussieht, wenn die Anwender sie niemals auf einfache Art und Weise verwenden können. Sie werden sich zwangsläufig abwenden.

3) Das Online-Geschäft läuft nicht wie erwartet.

Im Jahre 2017 wurden die Verkäufe über eCommerce in den USA auf cirka 434 Milliarden Dollar beziffert. Weltweit sind es sogar 2,3 Billionen Dollar. Eine eCommerce-Seite ist eben mehr, als nur eine normale Website. Sie hat durch das Shopping-Erlebnis das Potenzial, passive Suchende in zahlende Kunden zu wandeln.

Diverse Faktoren beeinflussen den möglichen Erfolg einer eCommerce-Website. Zum Beispiel die Produkt-Qualität, Versandkosten, Vertrauenswürdigkeit und Kundenservice. In allen Fällen ist ein optimales UX-Design der Schlüssel, um Kunden mit einem bestmöglichen Erlebnis zufrieden zu stellen und nicht nur möglichst viele Klicks in gewinnbringende Transaktionen zu verwandeln. Kunden muss ein Grund gegeben werden, um immer wieder zu kommen.

Einige Eckpunkte, auf die ein UX-Experte achtet:

  • Vertrauenswürdigkeit: Die meisten potenziellen Käufer haben Bedenken bezüglich der Privatsphäre, weshalb eine Site die persönlichen Daten durch eine sichere Transaktion schützen sollte. Wird eine Website nicht als Vertrauenswürdig empfunden, suchen die potenziellen Kunden schnell das Weite.
  • Design-Überlegungen: Das Look and Feel einer Website bestimmt den hauptsächlichen Eindruck gegenüber Besuchern. Forschungen zeigen, dass Anwender sich in 50 Millisekunden entscheiden, ob eine Website ihnen zusagt oder nicht.
  • Navigation: Die Navigation spielt eine große Rolle, wie einfach sich Benutzer durch eine Website hangeln und schließlich die finale Aktion ausführen können. Die Erfahrung beim eCommerce-Shopping sollte nahtlos funktionieren, damit potenzielle Kunden nicht auf halbem Weg kehrt machen.
  • Sonderangebote: Käufer schauen sich ständig nach Sonderangeboten, Rabatten und besonderen Schnäppchen um. Auch wenn der Preisunterschied nicht so hoch ist, wird die psychische Sensibilität angeregt, weil man ja Geld sparen kann und der Kunde fühlt sich überlegen.
  • Einkaufswagen: Der Einkaufswagen ist eine sehr wichtige Komponente, weil Kunden hier ihre Einkäufe im Überblick haben und nochmal selektieren. Es geht um die finale Entscheidung zum Kauf.
  • Kaufabschluss-Design: Der Erfolg einer eCommerce-Site kann ganz einfach daran gemessen werden, wieviele Kaufabschlüsse getätigt wurden. Eine gut gestaltete Seite für den Kaufabschluss trägt in hohem Maße dazu bei, passive Kunden zu einem Kauf zu bewegen.

 

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eCommerce Store Concept von Virgil Pana

4) Das Business Dashboard bringt nicht das, was Nutzer wollen.

Ein effektives Business-Dashboard zeigt nutzbare und sinnvolle Informationen auf einen Blick. Ein vernünftiges Dashboard ist aufgeräumt, intuitiv und anpassbar. Es vereinfacht die visuelle Ansicht von komplexen Daten und hilft Beteiligten zu verstehen und zu analysieren und gibt wichtige Einblicke.

Ein UX-Experte würde:

i) folgende Entscheidungen über sein Dashboard-Design treffen:

  • Klare Projekt-Ziele
  • Die Art der Daten
  • Die Wünsche der Anwender

 

ii) Überprüfung des Designs zur Sicherstellung der Optimierung des Dashboards mit den besten Design-Methoden:

  • Verwendung von progressive disclosure, einer Technik um Unordnung zu vermeiden
  • Anwender kommen mit wenigen Klicks zum Ziel
  • Die Komplexität des Designs wird reduziert und bietet Übersicht für ausführbare Aktionen
  • Vermittelt eine klare Sprache durch nachvollziehbare Optik und Kennzeichnungen
  • Zeigt Daten und Informationen zur richtigen Zeit in einem gründlich untersuchten System
  • Verwendet visuelle Daten für eine verständliche Darstellung von Informationen
  • Informationen werden schnell, klar und effizient kommuniziert
  • Veränderte Trends und Änderungen in den Daten werden effektiv gezeigt
  • In einem begrenzten Wertebereich werden die wichtigsten Widgets und Daten-Komponenten effektiv präsentiert
  • Das Dashboard ist einfach anpassbar

 

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Dashboard Design vom Toptal Designer Miklos Philips

5) Die Website arbeitet mit schlechter Leistung. Für Anwender bedeutet das einen schwierigen Zugang.

Typischerweise ist dieses Symptom ein Resultat von Usability-Problemen und der Kunde muss sich mit folgendem auseinandersetzen:

  • Ineffektive Informationsarchitektur, das Inhaltslayout und die Navigation kollidieren mit der Benutzbarkeit und Auffindbarkeit
  • Schlechtes UI-Design versucht zu viel zu machen und überwältigt Anwender
  • Informationen und Funktionalität werden auf inkonsistense Weise präsentiert
  • Funktionen und die Seiten von Suchresultaten sind für den User unverständlich

 

Die Einhaltung von fundamentalen Interaktions-Designs, Prinzipien und Standards, führt zwangsläufig zu großartigem Interaktions-Design, welches zu besserer Benutzererfahrung führt.

Ein UX-Fachmann würde:

i) Überprüfung des UI-Designs der Site, um sicherzustellen, ob die Konsistens und die allgemein akzeptierten Prinzipien des Interaktionsdesigns, Konventionen und Standards eingehalten werden:

  • Überprüfung der Navigation, Informationsarchitektur, Nutzbarkeit und Auffindbarkeit
  • Prüfung auf klare Hinweise für die Nutzer, damit diese alles finden und Aktionen durchführen können
  • Nachsehen wie die Suche in die Seite integriert ist (inklusive der Suchresultate)

 

ii) Untersuchen der Site nach heuristischen Merkmalen und Interaktionsdesign:

  • Auffindbarkeit: Wenn der Nutzer nichts finden kann, existiert es nicht.
  • Merkmale: Mögliche Wege sollten klar erkennbar sein im UI auch für mögliche Aktionen.
  • Feedback: Es kann kritisch sein, wenn Nutzer ständig Informationen darüber erhalten, wo sie sich befinden und was gerade passiert.
  • Konzeptuelles Modell: Ein gutes konzeptuelles Modell vermittelt dem Nutzer das System und gibt ihm ein Gefühl der Kontrolle.
  • Mentale Modelle: Das spricht die Bilder im Kopf der Nutzer an, die sich über ihre Erwartung zu einer bestimmten Interaktion offenbaren, so wie es in der wirklichen Welt auch funktioniert.
  • Mappings: Abbildungen sind die Beziehung zwischen Kontrolle und den daraus entstehenden Effekten in der Welt. Im Falle von Interface-Design ist es die Beziehung zwischen einer Kontrolle und der resultierenden Funktion.
  • Beschränkungen: Beschränkungen im Design geben gezielten Zugriff der sichtbar ist, wohin der Anwender geleitet wird.
  • Muster und Erlernbarkeit: Übliche Muster oder Komponenten unterstützen das Lernen. Hat man einmal gelernt, mit einem Löffel umzugehen, kann man das immer. Nach dem selben Muster funktionieren die UI-Komponenten, die wir jeden Tag verwenden.
  • Konsistens, Standards und Heuristik: Um Anwender vor Fehler zu bewahren und eine Applikation einfach erlernbar zu machen, ist es wichtig, dass ein Interaktionsmodell konsistent ist.

 

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An dieser Stelle vielen Dank an unseren Partner Toptal.com, der diesen Artikel verfasst hat. Das Original ist bei Toptal unter Hiring Guide zu finden.

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