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Ahadesign News

affinity-publisher-iconMit dem Affinity Publisher komplettiert die Firma Serif ihre Software-Reihe, zu der bereits Affinity Photo und Affinity Designer gehören, um eine DTP-App, die in Konkurrenz zu QuarkXPress und Adobe InDesign steht. Mit dem neuen Layout-Programm steht nun ein Trio zur Verfügung, welches eine kostengünstige und Abo-freie Alternative zur Adobe Creative Cloud darstellen könnte. Momentan kann die erste Betaversion des Affinity Publisher kostenlos heruntergeladen werden.

Kostenlose Betaversion von Affinity Publisher ist erschienen!

affinity-publisher-startfenster

Nach eigenen Angaben hat die Firma Serif viele tausend Stunden Entwicklungszeit in Affinity Publisher investiert und präsentiert nun die erste Beta für professionelles Desktop Publishing. Zusammen mit Affinity Photo und Affinity Designer hat man damit eine Art Creative Suite geschaffen, so wie man das von Adobe kannte. Also keine Creative Cloud, weil man konsequent auch bei dem neuen Layout-Programm auf ein Abonnement verzichtet.

Zu welchem Preis der Affinity Publisher erhältlich sein wird, ist derzeit nicht bekannt. Man kann aber wie bisher schon für Photo und Designer, von ca. 50 bis 60 Euro ausgehen. Einen riesigen und für viele Nutzer übertriebenen und verwirrenden Funktionsumfang wie bei Adobe InDesign muss man wohl nicht befürchten, wenn man sich die Beta näher ansieht.

Allerdings sind durchaus umfangreiche und professionelle Möglichkeiten gegeben, die für viele Zwecke ausreichend sein dürften und natürlich ist auch das perfekte Zusammenspiel der drei Applikationen ein Argument. Dies klappt mit der Beta bisher jedoch noch nicht, soll mit einem Update für Photo und Designer aber bald kommen. Bis zur ersten stabilen Vollversion wird es dann doch noch einige Monate dauern, wie Serif verlauten lässt.

Einige der zahlreichen Features von Affinity Publisher:

  • Masterseiten
  • Bildverknüpfungen
  • Textstile
  • Verknüpfte Textrahmen
  • Umlaufen von Objekten mit Text
  • Text auf Pfaden
  • Spalten
  • Grundlinienraster
  • Tabellen
  • Seitennummerierungen
  • Inhaltsverzeichnis

 

Die momentane Beta enthält noch diverse Fehler und nicht alle Features funktionieren bereits. Deshalb sollte man die Software logischerweise nicht schon für produktive Arbeiten einsetzen. Vielmehr ist die Beta dazu gedacht, sich selbst zu informieren und Fehler sowie vermisste Funktionen zu finden. Diese Informationen bzw. Vorschläge hätte Serif verständlicherweise gerne, um das Programm weiter optimieren zu können.

Wer also einen Fehler melden oder Vorschläge machen möchte, kann dies im Affinity-Forum von Serif tun.

Hier geht es zum kostenlosen Download für Affinity Publisher.

Um die Software herunterladen zu können, muss man sich zunächst mit einer E-Mail-Adresse registrieren und diese auch bestätigen. Danach kann dann der Download-Link abgerufen werden. Wer bereits Kunde ist, erspart sich die Registrierung natürlich und kann sich direkt mit seiner Kunden-Adresse anmelden.

Programmoberfläche

affinity-publisher-beispielinhalt

Nach der unkomplizierten und schnellen Installation bekommt man die Oberfläche in englischer Sprache präsentiert, was sich bei dieser ersten Beta auch nicht ändern lässt. Eine Hürde stellt dies aber nicht dar. Da kommt man auch mit schlechtem Schulenglisch sehr gut durch. Und wer Affinity Photo bzw. Affinity Designer bereits nutzt, hat überhaupt keine Probleme. Bis auf die abweichenden bzw. zusätzlichen Features, funktioniert alles genauso im Affinity Publisher. Die Oberfläche lässt sich auch beim Affinity Publisher in Hell und Dunkel nutzen.

Nun kann man loslegen und und zum Beispiel die vielen erweiterten Optionen für Typografie, verknüpfte Textrahmen, Master-Seiten, Layouts mit gegenüberliegenden Seiten, dynamische Fotorahmen, Tabellen, Grundlinienraster, Verknüpfungen und den kompletten CMYK-Arbeitsablauf ausprobieren. Zunächst empfiehlt es sich, über das Startpanel den Beispielinhalt zu laden, so kann man alles gleich sehr gut ausprobieren und nachvollziehen. Dieses Panel lässt sich wie bei den anderen Affinity Programmen für die Zukunft auch dauerhaft abschalten.

affinity-publisher-seiten

Obiges Bild zeigt einen Teil der Masterseiten und Seiten sowie einen Ausschnitt des Panels für das Inhaltsverzeichnis. Dies sind natürlich Funktionen, die es in den anderen Affinity Programmen nicht gibt.

Die Icons der oberen Funktionsleiste und die der seitlichen Werkzeugleiste unterscheiden sich kaum von den Leisten der anderen Affinity-Programme. Zum Beispiel gibt es Symbole, wie Text Objekte umfließen soll oder für die Definition des Grundlinienrasters. Bei den Werkzeugen gibt es ein Tabellentext-Tool und ein Picture-Frame-Tool. Alle Leisten lassen sich wie gewohnt, ganz individuell anpassen.

Sehr hilfreich ist eine Suchen und Ersetzen-Funktion und natürlich die vielen erweiterten Features für die Erstellung professioneller Layouts.

affinity-publisher-tabellen-text-features

Oft finden sich natürlich die gleichen Funktionen, wie bei Affinity Designer und Affinity Photo. Allerdings funktionieren diese hier teilweise besser bzw. wurden sinnvoll verfeinert. Da wird sich also ganz sicher mit den nächsten Updates für die beiden etablierten Serif-Programme etwas tun.

Zum Beispiel bleiben die Assets-Kategorien auch beim nächsten Programmstart geschlossen, wenn man dies so eingestellt hat. Sehr schön im Affinity Publisher ist auch die Möglichkeit, Fülltext selbst als Standard einfügen und immer wieder verwenden zu können und dass dieser Text dann auch wirklich Text bleibt und nicht als Grafik umgewandelt wird, wie es ja leider noch in Affinity Designer der Fall ist.

affinity-publisher-fuelltext

Das neue Affinity Publisher ist bereits in der Beta-Version ziemlich umfangreich und vielversprechend. Vieles läuft bereits rund und was noch fehlt, kann man dem Entwicklerteam mitteilen, die sich über alle Hinweise freuen.

Wer nicht unbedingt Dokumente im Indesign-Format austauschen muss, kann seine Broschüren, Flyer, Magazine, Bücher usw. sicher sehr gut auch mit dem Affinity Publisher gestalten und veröffentlichen. Und vielleicht tut sich bezüglich der Formate ja auch noch was. Der Schritt zur Serif Creative Suite ist recht gut gelungen, auch wenn noch längst nicht alles fertig ist. Am besten macht sich jeder sein eigenes Bild und probiert die kostenlose Betaversion des Affinity Publisher einfach aus. Zahlreiche weitere Updates für die Beta sind bereits angekündigt und die erhält man natürlich ebenfalls kostenlos.

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