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Ahadesign News

captureone-iconDer High-End RAW-Konverter der Firma PhaseOne Capture One in Version 12 ist erhältlich und bringt diverse neue Funktionen, eine überarbeitete Programmoberfläche sowie die Unterstützung weiterer Kameras und Objektive mit. Die ohnehin schon hervorragenden Möglichkeiten, die Oberfläche individuell anzupassen, wurden noch weiter ausgebaut und es gibt neue präzise Maskenfunktionen. Erstmals lassen sich nun auch Plug-ins von Drittanbietern ähnlich wie in Lightroom direkt aufrufen.

Capture One 12 mit zahlreichen Neuerungen!

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Für das neue Capture One 12 hat man sich bei PhaseOne offensichtlich mächtig ins Zeug gelegt. Mit wesentlich mehr und besseren Möglichkeiten, als beispielsweise Adobe Lightroom zu bieten hat, wird Capture One vor allem im professionellen Umfeld eingesetzt. Profis schätzen unter anderem die besonders umfassenden Möglichkeiten beim Umgang mit Farben, die Ebenenfähigkeit und die sehr guten Maskierungsfunktionen, die jetzt stark erweitert wurden. Auch beim Tethered Shooting macht Capture One eine mehr als gute Figur und der RAW-Konverter kann mit und ohne Katalog verwendet werden.

Zusammenfassung der neuen Features in Capture One 12:

  • Neue Benutzeroberfläche
  • Neues Menüsystem
  • Neue Verwaltung für Tastaturkürzel
  • Luminanzbereich-Maskierung
  • Neue lineare Verlaufsmaske
  • Radiale Verlaufsmaske
  • Export und Veröffentlichung von Plug-ins
  • Erweiterte AppleScript-Unterstützung
  • Fujifilm Film-Simulationen

 

Kamera-Support

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Capture One unterstützt mit über 500 eine Unmenge an Kameras aller namhaften Hersteller. Neu hinzugekommene Kameras für Version 12 sind beispielsweise Nikon Z7 und Z6 sowie Canon EOS R sowie EOS M50. Für genauere Informationen stellt PhaseOne eine Liste zur Dateiunterstützung für mehr als 500 Kameras zur Verfügung. Natürlich unterstützt Capture One auch zahlreiche Objektive.

Fujifilm Film Simulationen

Für diverse Fujifilm-Kameras gibt es jetzt nachempfundene Filmsimulationen, die traditionellen Fujifilm-Negativfilmen und Diafilmen, also einem analogen Look entsprechen. Zu finden sind die neuen Simulationen in den Basismerkmalen unter Kurve, allerdings nur, wenn eine unterstützte Kamera verwendet wird.

Angeboten werden 16 Varianten für verschiedene Szenen und Motive. Beispielsweise werden kultige Fujifilm Farbnegativ-Filme von Provia, Velvia und Astia nachempfunden. Mit Classic Chrome wird das Aussehen von Foto-Magazinen aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts nachgestellt. Professionelle in Porträt-Studios verwendete Filme werden mit PRO Neg.Std und PRO Neg.Hi simuliert. Schließlich gibt es noch ACROS für Schwarzweiß mit sanften Tönen und Textur.

AppleScript-Unterstützung

Die Möglichkeiten zur Automatisierung in Capture One wurden basierend auf Rückmeldungen von Benutzern erweitert. 15 Bereiche bzw. Funktionen können nun durch Scripts addressiert werden. Darunter das Normalisieren-Werkzeug, die Arbeitsbereiche bzw. Arbeitsflächen, die Überlagerung zum Ablegen eines Bildes, Schwarzweiß, die Upgrade-Engine, der Capture Pilot Server, das Ereignisprotokoll und weitere.

Neue Oberfläche

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Capture One 12 kommt mit einer neuen und aufgeräumten Oberfläche im superflachen Design daher. Dadurch soll Capture One auch bei längerer Bearbeitung einfacher zu verwenden sein. Überarbeitete Icons sollen neuen Anwendern die Grundfunktionen verständlicher machen. Das Menü-System und die Entsprechung für equivalente Funktionen wurde für eine leichtere Nutzung verbessert.

Neues Menü-System

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Die Menüs in Capture One 12 wurden komplett neu mit vereinfachter Logik organisiert. Funktionen wurden gruppiert und es gibt die neuen Menüpunkte Ebene und Auswählen, die künftig noch erweitert werden sollen. Bisher nicht für Tastenkombinationen verfügbare Menübefehle können jetzt ebenfalls mit Shortcuts belegt werden.

Neue Verwaltung für Tastaturkürzel

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Über 500 individuelle Shortcuts können genutzt werden. Diese alle zu finden und auswendig zu lernen, ist sicher keine einfache Sache. Deshalb wurde die Shortcut-Verwaltung verbessert. Jetzt gibt es eine Suche für das schnellere und intuitivere Finden von Funktionen und dem Zuweisen von Tastaturkürzeln. Die Verwaltung für die Tastaturkürzel ist jetzt an anderer Stelle, nämlich unter Bearbeiten -> Tastenkombinationen bearbeiten... zu finden und überhaupt wurden diverse Menüeinträge reorganisiert.

Maske für den Luminanzbereich

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Ein richtig tolles neues Feature ist der Luminanzbereich. Mit diesem Feature lassen sich Helligkeitsmasken erstellen. Entweder zeichnet man eine Maske oder füllt eine Maske komplett und betätigt dann die neue Schaltfläche Luminanzbereich. Dort lassen sich dann dunkle und helle Bereiche sehr genau und hart oder weich definieren.

Lineare Verlaufsmaske

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Die lineare Verlaufsmaske gab es auch schon beim Vorgänger. Bisher konnte allerdings nur ein Pfeil aufgezogen werden, mit dem Masken nicht sehr genau und überhaupt nicht intuitiv erstellt werden konnten. Das hat sich mit der neuen parametrischen Masken-Engine stark verändert. Jetzt sieht die lineare Verlaufsmaske sehr ähnlich aus wie z.B. bei Lightroom. Allerdings übertrumpft Capture One 12 auch in diesem Bereich den Adobe-Konkurrenten und erlaubt neben beweglichen, drehbaren und sehr fein justierbaren Verläufen über die ALT-Taste auch asymmetrische Verläufe. Für symmetrische Verläufe kann die Umschalttaste genutzt werden.

Radiale Verlaufsmaske

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Die radiale Verlaufsmaske ist ein ganz neues und sicher lange vermisstes Werkzeug in Capture One 12 und kann zum Beispiel sehr gut für eine sehr genau einstellbare Vignette usw. genutzt werden. Auch hier ist man dem Lightroom-Pendant überlegen. Die radiale Verlaufsmaske kann beliebig gedreht, gezogen und gestaucht werden und es ist kein Problem, harte oder weiche Kanten anzuwenden.

Plug-in-Export

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Entwickler können auf einer neuen Plattform jetzt Inhalte und Funktionalitäten für die Anwender von Capture One erstellen. Für Anwender gibt es derzeit nur das Plugin "Open with", was sich künftig sicher noch ändern wird. Es werden einige erlaubte Anwendungen im Einstellungen-Menü angezeigt, die direkt in Capture One 12 zur Weiterverarbeitung aufgerufen werden können. Weitere gewünschte Anwendungen können geladen werden. Bilder können dann über das Menü Bild oder über das Kontextmenü der rechten Maustaste an die gewünschte Applikation übergeben werden.

Dort gibt es auch den Punkt Veröffentlichen -> Plugins laden. Dieser führt auf die PhaseOne-Website, wo bereits die Plugins für Helicon Focus, die Portfolio-Plattform Format sowie JPEGmini für die optimierte Komprimierung von JPG-Dateien angeboten werden. JPEGmini ist derzeit noch in der Beta-Phase. Dafür kann man sich anmelden und bekommt dann eine Benachrichtigung, wenn das Plug-in erhältlich ist. Kostenfrei wird es wohl nicht sein. Bisher stehen Plug-ins für Photoshop und Lightroom zur Verfügung, die 89 Dollar kosten. Der Link zum Plug-in für Helicon Focus führt derzeit ins Leere. Das Format Publisher Plug-in ist nur für MacOS erhältlich.

Ansonsten gibt es noch kleinere Anpassungen und Verbesserungen wie größere Mauszeiger, größere Schriften, größere Thumbnails in der Stapelverarbeitung und weitere Verschönerungen an der Oberfläche.

Systemvoraussetzungen

Damit Capture One 12 vernünftig läuft, werden von PhaseOne folgende Mindestvoraussetzungen für Windows genannt:

  • Intel oder AMD CPU mit 2 Kernen
  • 8 GB RAM
  • 10 GB freier Festplattenplatz
  • Farbkalibrierter Monitor mit 1280 x 800, 24bit Auflösung
  • Ab Windows 7 bis Windows 10 jeweils in 64-bit
  • Microsoft .NET Framework 4.7

Die Mac-Anwender sollten eine Intel CPU mit zwei Kernen, macOS 10.12.6, macOS 10.13.6 oder macOS 10.14 und ansonsten die gleichen Voraussetzungen wie unter Windows erfüllen.

Preise und Verfügbarkeit

co12-infoWie man es schon aus der Vergangenheit kennt, bietet PhaseOne unterschiedliche Varianten an, die sich im Funktionsumfang und auch erheblich im Preis unterscheiden. Die Bearbeitung ist auf Bilddateien vom Hersteller beschränkt, wenn die Varianten Capture One Pro Sony 12 oder Capture One Pro Fujifilm 12 für jeweils einmalig 249 Euro oder für monatlich 23 Euro verwendet werden.

Ohne Einschränkungen lässt sich Capture One Pro 12 nutzen, dass dann einmalig 349 Euro oder im Monats-Abo 29 Euro pro Monat kostet. Etwas geringer ist der Preis, wenn das Abo gleich für ein Jahr im Vorraus bezahlt wird. Es ist auch möglich, zusätzlich 3 oder 6 Style Packs zu erwerben. Mit einem Paket von sechs Stilen würde Capture One Pro 12 dann 507 Euro und mit 3 Stilen 428 Euro kosten. Für Sony und Fujifilm gibt es noch eine kostenlose Express-Version, allerdings mit deutlich weniger Funktionsumfang.

So toll Capture One ist, so kostenintensiv ist es leider auch und die Preise scheinen jedes Jahr nicht unerheblich zu steigen. Bei einem jährlichen Update-Zyklus fällt das nicht unerheblich ins Gewicht. Aus diesem Gesichtspunkt könnte sich ein Abo durchaus lohnen, sofern man immer auf dem neuesten Stand bleiben möchte. Glücklicherweise hat man anders als bei Adobe, die Wahl zwischen Einmalzahlung und Abonnement.

Weitere Informationen, Kaufmöglichkeit und Download einer kostenlosen Testversion gibt es auf der CaptureOne-Seite bei PhaseOne.

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