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Unter der schönen Floskel "Help us Make Google Better" will der Suchmaschinen-Riese offensichtlich ein Testprojekt starten, welches das Verhalten und sämtliche Daten der Anwender noch effizienter aufzeichnet.

Google will alles wissen!

Dass Google Daten sammelt und damit seinen immensen Reichtum und seine riesige Macht nicht nur im Internet und offensichtlich auf Kosten der Anwender immer weiter vergrößert, dürfte sicher keine Geheimnis sein.

Anscheinend ist Google aber mit der Qualität der bisher angehäuften Informationen nicht zufrieden, oder will seine bisherigen Mechanismen einfach überprüfen und optimieren.

Eventuell ist man auch besorgt, alleine mit Google Plus, Datensammel-Konkurrenten wie zb. Facebook nicht so schnell in Bedrängnis bringen zu können. Wie auch immer, Google sieht wohl Handlungsbedarf.

Nicht jeder Anwender verwendet den Chrome-Browser von Google. Wie bereits schon öfter hier berichtet, startete in der Vergangenheit nach der Installation bei jedem Windows-Start eine ausführbare EXE-Datei, auch wenn der Browser gar nicht aufgerufen wurde.

Ob die Datei außer Updates zu überwachen was anderes gemacht hat, war zumindest Anfangs und wahrscheinlich immer noch, nicht für einen normalen User ersichtlich. Und das unbemerkt im Hintergrund. 

So was weckt nicht gerade Vertrauen. Ob sich das inzwischen geändert hat, bezweifeln wir mal. Testen werden wir das nicht mehr, da wir schon vorsorglich nichts mit Software von Google infizieren möchten.

Wie es scheint, will man nun ganz offensichtlich möglichst viele Anwender dazu bewegen, den Chrome-Browser zu verwenden und eine Applikation dafür zu installieren.

Hierfür macht man einen Test, bei dem wahrscheinlich möglichst viele User mitmachen sollen. Sie nennen es Screenwise Studie. Wer einen Google-Account hat und über 13 Jahre alt ist, kann hier mitmachen.

Als Belohnung für das freiwillige Aushorchen bekommt man vom Partner Knowledge Networks alle drei Monate einen Amazon-Gutschein von fünf Dollar aber maximal 25 Dollar insgesamt. Für einen 13-jährigen vielleicht nicht schlecht.

Für Google und den Partner sicherlich eine lächerliche Summe. Daran erkennt man schon, dass man die Massen erreichen will und nicht einzelne besonders geeignete Tester um kompetenten Rat fragt.

Dieser Partner hat im Auftrag von Google ein Panel entwickelt. Läuft der Chrome-Browser damit, kann Google wirklich alles aufzeichnen. Also wo und wie man sich im Internet bewegt. Kurz gesagt, Google erfährt alles, was man im Netz tut und wie oft man das tut usw.

Normalerweise würden so ein Vorgehen die meisten Gesetze in diesem Umfang wohl nicht erlauben. So aber hat man ja "freiwillige" Probanten, geködert mit fünf Dollar als Amazon-Gutschein pro Quartal. Lassen sich mit Geld und Ideen auch Gesetze umgehen?

Möglicherweise gleicht Google die so erhaltenen Daten auch mit seinen bisherigen gesammelten Informationen ab und erfährt damit, ob bisherige Maßnahmen effizient auch die letzte Info über einen User herausholen kann.

Google dagegen gibt bei Fragen kaum oder gar keine Antworten, wie wir aus eigener Erfahrung wissen.

Natürlich sind das hier nur Spekulationen und keine Behauptungen. Und natürlich wäre das von Google nicht gerade ein ehrwürdiges Verhalten. Und natürlich trauen viele Anwender das und viele andere unschöne Dinge diesem Konzern auch zu.

Sicher verhalten sich auch andere Konzerne nicht viel besser. Vom Nett und Fair sein wird man nun mal kein mächtiger Weltkonzern mit Milliardengewinnen.

So verwerflich das alles klingt, muss man Google dafür also nicht mal hassen. Sollte man gleich das ganze weltweite System in Frage stellen?

Jedoch darf man zumindest in Deutschland seine Meinung über diese Aktivitäten frei äußern. Und man muss nicht unbedingt bei einer solchen Aktion mitmachen und sich damit womöglich noch sein eigenes Privatsphären-Grab schaufeln.

Es ist längst zu spät? Oder ist das alles viel zu eng gesehen? Sicher gibt es hierzu vielschichtige Meinungen. Wir würden gerne andere Meinungen hören und uns über viele Kommentare zu diesem Thema freuen.

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