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Der beliebte Linux Desktop Gnome ist nun in Version 2.26 erhältlich und bringt viele Verbesserungen mit sich.

Neue Desktop Umgebung für Linux Gnome 2.26 erschienen.

Gnome ist einer der beliebtesten Desktops für Unix und Linux-Systeme. Auch bei der neuesten Release legten die Entwickler wieder großen Wert auf eine einfache Bedienung, Stabilität, Barrierefreiheit und eine erstklassige Internationalisierung, wie es in den Release-Notes zu Gnome 2.26 heißt.

Der freie und quelloffene Desktop bietet wie schon die Vorgänger zahlreiche Anwendungen. Darunter E-Mail, Groupware, Internet-Browser, Dateiverwaltung, Multimedia und Spiele. Auch zahlreiche Anwendungen für Software-Entwickler sind mit dabei.

Alle sechs Monate gibt es einen neuen Gnome-Desktop und der ist in der Regel jedesmal ein Stück besser. Auch jetzt wieder hat man hunderte von Fehlern beseitigt und Neuerungen eingebracht.

CD und DVD brennen war auch vorher kein Problem mit Gnome. Viel besser und mit neuen Funktionen geht das jetzt allerdings mit der Anwendung Brasero. Audio-CDs lassen sich jetzt mit Titelvorschau, Titelaufteilung und Lautstärkennormalisierung brennen. Desweiteren werden Multisessions unterstützt. Auch eine Integritätsprüfung sowie ein CD-Cover-Ersteller ist vorhanden. Unterstützt werden auch diverse Brenn-Backends. Durch Brasero ergibt sich auch die Möglichkeit, aus anderen Anwendungen heraus zu brennen.

Auch der Dateimanager wurde sinnvoll erweitert. So können jetzt auf einfache Weise Dateien über WebDAV, HTTP oder Bluetooth ausgetauscht werden.

Eine der schönsten Gnome-Anwendungen ist sicher die E-Mail-Applikation Evolution. Diese wurde um zwei Funktionen erweitert. Der Import von Outlook PST-Dateien nach Evolution ist nun direkt möglich. Hierbei werden E-Mail, Kontakte, Termine, Aufgaben und Journaleinträge unterstützt. Es sind also keine Tricksereien und Umwege für die Umsteiger von Windows nach Linux mehr nötig. Zusätzlich zum SOAP-Protokoll wird jetzt auch MAPI unterstützt. Das kann wichtig sein für Microsofts Exchange Server.

Auch der Gnome Video Player Totem punktet mit neuen Features. Die neue Erweiterung Coherence ermöglicht nun die Wiedergabe und das Durchsuchen von Inhalten, welche die Protokolle UPnP und DLNA benutzen. Der Umgang mit Untertiteln wurde ebenfalls mit einer neuen Erweiterung verbessert.

Es gibt auch ein neues Audio-Mixing-Framework welches auf den Namen PulseAudio hört. Damit wird dynamisches Plug&Play, Umleiten von Audiogeräten und eine anwendungsabhängige Lautstärkeregelung möglich.

Natürlich kann Gnome auch mit mehreren Monitoren umgehen. Hier wurden unter anderem die Bildschirmeinstellungen für einen besseren Überblick optimiert.

Es gäbe wirklich noch viel über Gnome zu sagen. Man könnte einen Roman schreiben. Und Bücher gibt es ja zahlreich für Gnome. Am besten holt man sich eine aktuelle Linux-Distribution und probiert den neuen Gnome-Desktop darauf aus. Für die weniger versierten Anwender lohnt sich sicher das Warten, bis die Lieblingsdistribution Gnome 2.26 integriert hat. Dazu gibt es eine interessante Liste mit Distributionen, welche Gnome und in welcher Version anbieten unter http://www.gnome.org/~davyd/footware.shtml

Ansonsten kann man sich eine Live-CD auf der GNOME Live Demos Seite herunterladen. Gnome unterstützt 48 Sprachen. Darunter auch so exotische wie Deutsch.

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