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Nach gut einem Jahr wurde jetzt die neue finale Release 11.2 der Linux Distribution OpenSuse unter dem Namen Emerald veröffentlicht und steht zum Download bereit.

opensuse

OpenSuse 11.2 Emerald ist jetzt erhältlich!

Bei der neuesten Release hat sich wieder einiges getan. Natürlich wurden alle Pakete auf den aktuellen Stand gebracht. Als Dateisystem verwendet man jetzt Ext4. Das kennt man auch vom neuen Ubuntu. Führt man lediglich ein Update auf die neue Version durch, bleibt das bisherige Dateisystem erhalten. Also zb. Ext3. Bei der Installation hat man aber trotzdem weiterhin die Wahl zwischen diversen Systemen, wie Ext2, 3, 4, XFS oder ReiserFS.

Der verwendete Kernel trägt die Versionsnummer 2.6.31.5. Der Kernel soll speziell auf Desktop-Systeme optimiert worden sein und sorgt für niedrige Latenzen. Einige eher auf Server-Systemen eingesetzte Funktionen wurden im Kernel entfernt. Wer also ein Server-System nutzt, sollte den Kernel entsprechend manuell an die gewünschten Bedürfnisse anpassen. Es werden bis zu 64 Gigabyte Hauptspeicher unterstützt. Ein guter Grund für ein Upgrade sind auch die neuen und aktualisierten Treiber für diverse Hardware. Dadurch lassen sich sehr viel mehr und gerade auch neuere Geräte verwenden. Darüberhinaus hat man sich besonders angestrengt, damit Suse auch auf Netbooks gut seinen Dienst verrichtet.

Für den Desktop kann gewählt werden zwischen KDE 4.3.1, Gnome 2.28 und XFCE 4.6.1, wobei KDE als Standard angeboten wird. Aber natürlich lassen sich wie üblich, auch weitere Desktopmanager hinzufügen. KDE empfiehlt sich aber, weil man hier die perfekte Integration vieler Komponenten wie Firefox, OpenOffice usw. möglich gemacht hat. Das ist aber auch Geschmackssache, denn auch der neue Gnome-Desktop ist toll. Die Schnittstelle nennt sich Sonar. Alles sieht frischer aus, wie man auch bei OpenSuse selber sagt.

Einiges hat sich auch beim Paketverwalter YAST getan. Dieser verwendet nun Qt4 und beinhaltet auch einige neue Funktionen. Über eine Web-Schnittstelle kann der Computer auch aus der Ferne administriert werden. Für das YAST Kontrollzentrum hat man sogar ein Maskottchen ersonnen. Es hört auf den Namen Yastie, was sonst.

Den Bootmanager Grub hat man leider nicht bedacht. Hier kommt immer noch die alte Version zum Einsatz. Das kann zu Problemen führen, wenn man weitere Linux-Derivate einbinden möchte.

Auch das Aussehen von OpenSuse 11.2 hat man wieder etwas verändert. Diesmal setzt man für den Desktop und Bootscreen mehr auf dunkleres Grün und Grau. Aber vom Grün scheint man sehr überzeugt zu sein und kommt davon wohl nicht los. Naja, mit Grün assoziiert man ja auch überaus positive Eigenschaften wie Zufriedenheit, Ruhe, Geborgenheit, Hoffnung, Harmonie, Wachstum, Jugend, Geld, und natürlich Natur, um nur die wichtigsten zu nennen. Es wirkt einfach sauber und frisch.

Mehr als 1000 quelloffene OpenSource Anwendungen findet man im neuen OpenSuse Linux. Darunter sind natürlich auch wieder so beliebte, wie OpenOffice, Firefox usw. Aber auch viele Entwicklerwerkzeuge sind wieder mit dabei.

Als Neuerungen werden die Hybrid-ISO´s und Live-CD´s genannt. Die Hybrid ISO-Datei erlaubt das Booten des Abbildes von einem USB-Stick. Die Live-CD gibt es ja schon länger. Jetzt sollen aber noch mehr Sprachen zur Verfügung stehen. Drucken ist komplett lokal möglich, ohne weitere Software downloaden zu müssen.

Es gibt wie üblich wieder diverse herunterladbare Pakete. Natürlich für 32bit und 64bit PC´s.

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