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Nun hat auch Mozilla mit dem Firefox 4 sein neuestes Werk veröffentlicht. Der aktuelle Browser kann wie üblich, hier heruntergeladen werden.

Firefox 4 Logo

Firefox 4 ist erschienen!

Nach Opera 11 und Microsoft Internet Explorer 9 schließt jetzt auch Mozilla mit dem Firefox 4 auf und bringt einen schnellen modernen Browser heraus. Außerdem wurde für den 3er Versionszweig die Version 3.6.16 veröffentlicht.

Auch Mozilla wirbt natürlich damit, einen extrem schnellen Browser entwickelt zu haben. Wie schon beim Opera 11, wurden auch für den vierten Feuerfuchs viele Verbesserungen eingebaut, um die Leistung stark zu verbessern.

Verbesserte Ladezeiten werden natürlich auch durch eine schnellere Grafikdarstellung und einer effizienteren Verwaltung von JavaScript-Elementen sowie der Unterstützung von ECMAScript5 erreicht, wie es bei Mozilla heißt.

Zum Einsatz kommt hier die brandneue JavaScript-Engine JägerMonkey, welche bis zu sechs mal schneller sein soll, als noch beim Firefox 3.6. Natürlich werden Grafiken und Videos nun hardwarebeschleunigt gerendert. Dazu verwendet der neue Browser Direct3D 9 für Windows XP, Direct3D 10 für Vista und Win7 und OpenGL für den Mac von Apple. Für Linux soll OpenGL künftig ebenfalls unterstützt werden.

Die Direct2D Hardware-Beschleunigung wird für Windows 7 Anwender automatisch genutzt, so wie es auch der IE9 macht. Das ist auch ein Grund, warum der IE9 nur auf Vista und Win7 läuft. Mozilla und andere Hersteller sind da also sehr viel flexibler. Wer die Finger vom Microsoft-Browser lässt, surft also auch auf älteren Plattformen mit einer modernen Applikation.

Für einen modernen Browser gehört es mittlerweile auch zum guten Ton, WebGL zu unterstützen. Somit lassen sich 3D-Grafiken im Browser darstellen.

Besonderes Augenmerk wurde auch auf den Bereich Sicherheit gelegt. In der Adresszeile kann man auf das Favicon der aufgerufenen Seite klicken und erhält eine Übersicht über die Identität der Seite. Oft erhält man hier aber auch die Meldung, dass die Seite keine Daten zur Identität zur Verfügung stellt.

ff4 Identität

Aber ein Klick auf den Button "weitere Informationen" zeigt zb. an, ob und wie oft eine Seite besucht wurde. Ebenso wird angezeigt, ob für die Seite Passwörter gespeichert sind und ob Cookies verwendet werden. Außerdem werden noch technische Details angezeigt.

FF4 Website Identität

Um Cross-Site-Scripting zu verhindern, wurden Sicherheitsrichtlinien entwickelt. Webseiten können Daten zur Überprüfung übermitteln und so vor falschen Inhalten warnen. Der Browser kann die Inhalte dann ignorieren. Außerdem können eigene Ausnahmen für die Prüfung von Webseiten aufgestellt werden.

Für Updates von Add-ons sucht der Firefox nach einer sicheren Verbindung, bevor er was installiert. Alte Plugins wie zb. der Flash-Player usw., werden erkannt und man bleibt so besser auf dem neuesten und sicheren Stand.

Auch ein Schutz gegen Phishing und Malware ist vorhanden. Täglich wird eine Liste von Betrugsseiten 48 mal aktualisiert. Bei einer bösartigen Seite wird eine Warnung gleich über den gesamten Bildschirm ausgebreitet und hindert am weiterarbeiten.

Eine der neuen Funktionen ist "Do Not Track". Damit wird Webseiten mitgeteilt, dass sie gefälligst keine Daten für eine Weiterverfolgung aufzeichnen sollen. Solche Aufzeichnungen werden gerne für Werbung genutzt. Viele Seiten werden das wohl ignorieren. Aber mit ein wenig Naivität kann man ja an diese neue Funktion glauben.

Sofern eine sichere HTTPS-Verbindung möglich ist, nutzt sie der FF4 automatisch. Über neue Updates zum FF4 wird man auch ganz automatisch informiert.

Die intelligente Adressleiste kennt man schon von den anderen neuen Browsern wie IE9 und Opera 11. Auch beim FF4 werden Suchbegriffe automatisch vervollständigt. Mozilla nennt es Awesome Bar. Für die Vervollständigung wird die Browser-Chronik und auch offene Tabs herangezogen. Intelligent ist die Leiste auch deshalb, weil sie mit der Zeit dazu lernt und sich so an die Vorlieben des Nutzers anpasst.

Die Benutzeroberfläche hat sich selbstverständlich ebenfalls verändert. Wie bei der Konkurrenz werden auch hier nicht ständig alle Menüleisten angezeigt, sondern sind über einen einzigen Button zugänglich. Das lässt sich natürlich auch ändern.

FF4 - Menübutton

Die einzelnen Tabs sind über der Menüleiste angeordnet. So soll man sich besser auf die Seiteninhalte konzentrieren können.

FF4 - Tabs

Auch die Lesezeichen und die Startseite sind mit nur einem Button zugänglich. Der Button für die Startseite ist jetzt auf der rechten Seite.

FF4 - Lesezeichen

Besonders cool ist es, Tabs als sogenanntes App-Tab anzupinnen. Damit können Tabs aus der Leiste herausgenommen werden und sind immer mit einem Klick verfügbar. Damit könnte man fast die Erweiterung Fast-Dial überflüssig machen, welche ja Webseiten beim Öffnen eines neuen Tabs übersichtlich als Thumbnails anzeigt. Die App-Tabs sind im Prinzip auf das Favicon verkleinerte Tabs, die auf der linken Seite angezeigt werden und immer verfügbar sind.

FF4 - App-Tab

Seiten werden nicht doppelt geöffnet falls eine Adresse eingegeben wird, für die bereits ein Tab geöffnet ist. Es wird dann auf diesen Tab umgeschaltet.

Wie auch beim Opera 11, kann der neue Firefox Tabs nun auch gruppieren. Falls das dazu notwendige Icon "Tabs gruppieren" nicht sichtbar ist, kann es über das Menü und Einstellungen -> Symbolleisten anpassen in eine beliebige Symbolleiste eingefügt werden.

FF4 - Symbolleisten

Diese Gruppieren-Funktion nennt sich im FF4 "Panorama". Klickt man auf das Gruppieren-Icon, werden alle geöffneten Tabs in einem Panorama-Fenster angezeigt.

Mit der Funktion Sync können Passwörter, Chronik und Lesezeichen leicht auf ein mobiles Gerät übertragen und dort genutzt werden. Dazu sollte der Firefox natürlich auch auf dem Handy genutzt werden.

FF4 - Synchronisierung

Nach wie vor bleibt Firefox einer der besten und beliebtesten Browser überhaupt. Er ist einfach unglaublich gut individuell anpassbar mit den vielen Erweiterungen. Einen derartigen Umfang bietet derzeit einfach kein Konkurrent.

Was den Umgang mit CSS3 und HTML5, offene Schriftarten sowie der Geschwindigkeit betrifft, ist der FF4 ganz vorne mit dabei. Es gäbe wiedermal sehr viel mehr über den neuen Firefox zu erzählen. Wie immer gilt aber die Empfehlung, einfach ausprobieren. Falsch machen kann man mit dem FF4 auf keinen Fall etwas.

Der FF4 erkennt bei der Installation eine Vorgängerversion und führt dann ein Upgrade durch. Er kann also leicht über den Firefox 3.6.xx installiert werden.

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