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luminar-neo-portrait-hintergrundentfernung-testMit dem Update 1.1.0 für den Fotoeditor Luminar Neo ist die Porträt-Hintergrundentfernung hinzugekommen. Alles dazu hier im Test.

Bei Skylum geht es trotz des Krieges in der Ukraine Schlag auf Schlag mit den Updates und wir können den Rabattcode »AHANEO« exklusiv anbieten, mit dem Luminar Neo stets um 10 Euro günstiger ist.

Dieser Testbericht zu Luminar Neo 1.1.0 zeigt, wie gut das auf Künstlicher Intelligenz basierende Feature »Porträt-Hintergrundentfernung« funktioniert und wie man damit umgehen kann. Ansonsten gibt es noch weitere Änderungen bzw. Verbesserungen, auf die ebenfalls eingegangen wird. Der Bericht bezieht sich auf Luminar Neo 1.1.0 unter Windows 11.

Neues Werkzeug für Luminar Neo mit KI-gestützter Technologie

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Endlich ist es mit dem neuen Werkzeug mit KI-gestützter Technologie für Luminar Neo »Porträt-Hintergrundentfernung« möglich, Porträts mit sehr wenig Aufwand praktisch automatisch vom Hintergrund zu befreien. Ein solch freigestelltes Motiv von einer oder mehrerer Personen kann dann als transparentes PNG gespeichert und jederzeit auch in einem anderen Bildbearbeitungsprogramm verwendet werden. In der Regel wird man die Weiterbearbeitung sicher in Luminar Neo fortführen, um Personen vor beliebig anderen Hintergründen einzusetzen, denn einfacher und bequemer wird es kaum gehen.

Weitere Informationen zum Luminar Neo-Update 1.1.0 gibt es auch im News-Bericht "Luminar Neo 1.1.0 Download mit Rabatt + KI-Neuerung"

Exklusiver Gutscheincode und kostenlose Testversion für Luminar Neo

ahadesign-rabattcode-luminar-neoBevor es mit dem neuen KI-Werkzeug »Porträt-Hintergrundentfernung« und Tests weitergeht, sei noch auf unseren exklusiven Gutscheincode »AHANEO« hingewiesen, über den der smarte Fotoeditor mit RAW-Konverter von Skylum stets mit einem Preisnachlass von 10 Euro erworben werden kann.

Der Promo-Code kann im Bestellformular im Skylum-Shop eingetragen werden, womit sofort der niedrigere Preis angezeigt wird. Ob der Rabattcode groß oder klein geschrieben wird, ist dabei völlig egal.

Zum Veröffentlichungszeitraum dieses Berichts kostet Luminar Neo für einen Computer 89 Euro und für zwei Computer 109 Euro. Mit unserem Rabattcode also nur 79 und 99 Euro.

Hier zu Luminar Neo im Skylum-Shop

Der Gutscheincode ist zunächst den ganzen Sommer 2022 gültig. Auch bei laufenden Aktionen von Skylum kann der Promo-Code in aller Regel zusätzlich genutzt werden. Aber im Zweifel einfach ausprobieren, denn falsch machen kann man dabei ja nichts.

Wer den intelligenten Fotoeditor von Skylum erst einmal ausprobieren möchte, kann sich eine Gratis-Trialversion des aktuellen Luminar Neo herunterladen und ausgiebig testen.

Hier zur kostenlosen Testversion von Luminar Neo

Die Luminar X-Mitgliedschaft und weitere Ressourcen

luminar-x-mitgliedschaft-boxÜber die Luminar X-Mitgliedschaft ist es zudem möglich, kuratierte Inhalte von Top-Profis sowie monatlich neue Inspirationen für Luminar Neo zu erhalten.

Unter anderem gibt es über die Luminar X-Mitgliedschaft spezialisierte Kurse, über die sich die eigenen Fähigkeiten enorm verbessern lassen, es gibt exklusive Inhalte, Presets, Vorlagen, Himmel, LUTs, Überlagerungen, Video-Inhalte, Überraschungsangebote und Zugriff zu einer geschlossenen Community.

Hier direkt zur Luminar X-Mitgliedschaft

Angeboten wird die Luminar X-Mitgliedschaft mit einem Basic Plan für 39 Euro pro Jahr und mit einem Pro Plan für 59 Euro pro Jahr. Mehr zur Luminar X-Mitgliedschaft ist auch im News-Bericht „Luminar Neo Angebot verlängert + Gratis Aurora HDR“ zu erfahren.

ahadesign-rabattcode-luminaraiWer sich optimal versorgen möchte, kann sich noch den HDR Foto-Editor Aurora HDR für Belichtungsreihen oder auch Einzelfotos mit HDR-Look holen, für den es ebenfalls 10 Euro Preisnachlass mit unserem Rabattcode »AHADESIGN« gibt.

Dieser Gutscheincode gilt außerdem auch für Luminar AI, das sich besonders für Einsteiger in die kreative Bildbearbeitung eignet.

Allerdings empfehlen wir ganz klar Luminar Neo auch für Beginner, denn der Fotoeditor wird stetig erweitert und bietet schon jetzt umfangreiche Möglichkeiten für professionelle Ergebnisse, auch für Anwender ohne großem Fachwissen in der Foto- und Bildbearbeitung.

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Überblick zu allen Skylum-Produkten

Kleine Neuerungen in den Werkzeugen Zuschneiden und Ebeneneigenschaften

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Zunächst der Hinweis auf eine winzige Neuerung, die im Werkzeug Zuschneiden in Luminar Neo zu entdecken ist. Nachdem ein Zuschnitt automatisch über die KI oder manuell definiert wurde, wird dieser nicht sofort angewendet, sondern muss über den Button »Anwenden« bestätigt werden. Damit könnten weitere Anpassungen nach der Entscheidung für einen Schnittbereich etwas leichter sein. Man hat jetzt also das gleiche und sicher intuitivere Verhalten, wie in Luminar AI.

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Öffnet man im Tab Bearbeiten eine weitere Ebene zum Beispiel für einen neuen Hintergrund, kann das geladene Bild jetzt unter der Überschrift »Bildzuordnung« über drei Schaltflächen an die Abmessungen der Hauptebene angepasst, gefüllt oder gestreckt werden. Das funktioniert sehr gut und ist wirklich praktisch.

Porträt-Hintergrundentfernung in Luminar Neo

luminar-neo-katalog

Natürlich wird im ersten Schritt ein Porträt oder Hintergrundmotiv aus dem Katalog markiert und dann in den Bearbeiten-Tab gewechselt. Soll lediglich ein Porträt freigestellt und dann mit transparentem Hintergrund gespeichert werden, ist dieses schnell aus dem Katalog geholt und es kann sofort losgehen mit dem neuen KI-Werkzeug, wie im folgenden Beispiel.

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Ob das Foto bereits angepasst wurde oder nicht, spielt für die Porträt-Hintergrundentfernung keine Rolle. Zu finden ist das neue KI-Tool ganz oben unter »Ebeneneigenschaften« und dort im Bereich »Maskieren«. Die neue Porträt-Hintergrundentfernung befindet sich direkt unter dem KI-Maskieren. Da hier im Test eine frühe Beta-Version verwendet wurde, kann die Bezeichnung »Porträt Background« von der Benennung in der finalen Version natürlich abweichen. Sicher wird dann eine deutsche Bezeichnung vorhanden sein.

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Mit einem Klick auf das Maskierungswerkzeug startet Luminar Neo die Analyse des Fotos, was optisch animiert und ganz ansprechend dargestellt wird. In den Ebeneneigenschaften wird darauf hingewiesen, dass die KI gerade erst loslegt. Die Analyse dauert nur wenige Sekunden, was wir bei vielen verschiedenen Porträts festgestellt haben. Die Performance ist bis hierher also ganz in Ordnung. Nachdem die Analyse dann abgeschlossen ist, erscheint die Schaltfläche »Entfernen« in den Ebeneneigenschaften.

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Möchte man jetzt doch keine Freistellung durchführen lassen, kann man einfach wieder auf »Porträt Background« klicken. Ansonsten gibt es nur die Möglichkeit, den Entfernen-Button zu betätigen.

luminar-neo-ebeneneigenschaften-wird-entfernt

Sofort erscheint der Hinweis, dass entfernt wird und kurz darauf, dass entfernt wurde und das Ergebnis ist zu sehen. Die ganze Aktion hat wirklich nur ganz wenige Sekunden gedauert und folgend gezeigtes Ergebnis gebracht.

luminar-neo-portrait-freigestellt

Das hat schon ziemlich gut geklappt, allerdings sind auch leichte Fehler zum Beispiel rechts in Höhe des Halses zu sehen. Diese Problemchen können nun im Nachgang über den Verfeinerungspinsel behoben werden, der hier in der Beta-Version noch Refinement Brush heißt. Über den kleinen Pfeil wird also der untere Bereich im Maskierungswerkzeug aufgeklappt, wodurch die Buttons Übergang, Objekt und Hintergrund sowie ein Schieberegler erscheinen und sich sofort die Bildansicht verändert. Fährt man mit der Maus über das freigestellte Porträtfoto, erscheint ein Kreis für den Pinsel, dessen Größe logischerweise über den gleichnamigen Slider definiert werden kann.

luminar-neo-verfeinerungspinsel

Mit Objekt ist natürlich der innere farbige Bereich gemeint. Die Ränder der Person bis zur blauen Maskierung sind der Übergang, worauf schließlich der Hintergrund folgt. Nun muss einfach nur der gewünschte Bereich mit Klick auf die jeweilige Schaltfläche aktiviert werden und kann dann mit dem Pinsel nach Wunsch korrigiert werden. In diesem Beispiel bietet es sich an, einen kleineren Pinsel zu wählen und dann den rechten Bereich in Halshöhe, jedoch etwas außerhalb des Objektbereichs, nachzuzeichnen. Auch unten links kann man so ähnlich vorgehen. Man muss übrigens nicht exakt die Ränder des Objekts treffen. Das Resultat wird oft trotzdem stimmen. Nach einer leichten Nacharbeit sieht es so aus.

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Um die Freistellung wirklich beurteilen zu können, wird mit einem Klick auf »Porträt Background« die Prozedur sogleich beendet. Das Ergebnis sieht dann so aus:

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Das hat mit ganz wenig Nacharbeit auch bei den Haaren super geklappt. Natürlich war hier der Hintergrund auch nicht zu kompliziert. Ist man nun noch nicht zufrieden, können alle Masken-Tools wie Pinsel, linearer Verlauf usw. und alle Maskenoptionen genutzt werden. Man könnte hier beispielsweise die Maske über den Button »Anzeigen« für die perfekte Beurteilung einblenden. Auch mit den neuen Maskentools der Porträt-Hintergrundentfernung kann man jederzeit weitermachen bzw. weiterkorrigieren. Dazu wird das Werkzeug einfach erneut angeklickt und wieder der Bereich mit dem Verfeinerungspinsel aufgeklappt. Man wird also auch bei hartnäckigen Problemfällen ans Ziel kommen.

luminar-neo-teilenNun könnte das wirklich schnell und recht gut freigestellte Porträt ohne Hintergrund als transparentes PNG in Luminar Neo gespeichert werden. Dazu wird zunächst wieder in den Katalog gewechselt. Nun wird das Foto jedoch wieder mit dem ursprünglichen Hintergrund dargestellt. Aber keine Angst, das ist wohl noch ein Bug der Betaversion und bei dieser Version reicht ein Doppelklick, um die größere Ansicht mit transparentem Hintergrund zu bekommen.

Zum Speichern wird dann auf das bekannte Symbol rechts oben zum Teilen geklickt, Ordner gewählt, ein Speicherort sowie ein Dateiname angegeben und ganz wichtig, das Format PNG eingestellt. Ebenfalls ganz wichtig, ist die unterste Option »Save Transparency«, die sicher für die finale Version 1.1.0 von Luminar Neo auch noch ins Deutsche übersetzt wird.

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Porträt-Hintergrundentfernung mit neuem Hintergrund

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Soll ein neuer Hintergrund für das Porträt verwendet, muss man leider den Umweg über das Plussymbol der Ebenen gehen. Entweder sind dort schon die gewünschten Hintergründe vorhanden, weil sie schon einmal geladen wurden, oder es muss nochmal das Plussymbol unter »Meine Bilder« bemüht werden, womit der Dateimanager des Betriebssystems für die Bildwahl geöffnet wird. Und natürlich könnte man sich auch zuerst ein Hintergrundbild aus dem Katalog holen und dann den Umweg für das Porträtfoto gehen. Hier im Beispiel ist das gewünschte Foto schon gelistet und es wird durch einen einfachen Klick als weitere Ebene geladen.

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Leider hat Luminar Neo die Eigenheit, dass eine neu hinzugefügte Ebene immer nur eine Opazität von 50 Prozent hat. Das wird also mit dem entsprechenden Schieberegler in den Ebeneneigenschaften auf 100 geändert. Natürlich muss die Hintergrundebene unterhalb dem Porträt liegen, was durch Ziehen der Miniatur mit der Maus schnell erledigt ist.

Jetzt kann das Porträt noch in die richtige Größe gebracht werden. Durch Ziehen an den Ecken bleiben dabei die Proportionen erhalten. Je nach verwendetem Hintergrund könnten jetzt eventuelle Freistellungsfehler mehr ins Auge stechen, als bisher. In so einem Fall kann man über den Maskieren-Tab in den Ebeneneigenschaften die neue Funktion der Porträt-Hintergrundentfernung einfach erneut aufrufen und ganz nach Wunsch nachkorrigieren. Hier passt es aber sehr gut, wie das folgende Ergebnis zeigt.

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Mit dem Schließen der Ebeneneigenschaften verschwindet auch der Rahmen um das Porträt. Wer es ganz perfekt machen möchte, könnte für das Porträt natürlich noch die Stimmung für Licht und Farbe etwas anpassen, was mit Luminar Neo aber auch nicht sehr lange dauern wird.

Der Verfeinerungspinsel hat noch die Option »Refinement Background« zu bieten, die standardmäßig aktiv ist, jedoch nur Wirkung zeigt, wenn mindestens eine zweite Ebene vorhanden ist. Ist die Option aktiv, erscheint der Hintergrund transparent bzw. wird mit den typischen Kacheln dargestellt, die in den Screenshots weiter oben zu sehen sind. Das macht praktisch jedes Bildbearbeitungsprogramm so. Deaktiviert man die Option, scheint stattdessen der Hintergrund durch, was für die Beurteilung recht nützlich ist.

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Wir haben für einige der verwendeten Porträts übrigens auch das bereits seit dem letzten Update Luminar Neo 1.0.7 verfügbare KI-Maskieren ausprobiert. Dort muss dann die Option Menschen gewählt werden und siehe da, die Ergebnisse der Freistellung sind praktisch identisch mit der neuen Porträt-Hintergrundentfernung. Allerdings hat man dann nicht die neuen Maskenoptionen zum Verfeinern, denn KI-Maskieren ist ja zur automatischen Maskenerstellung und nicht zum Freistellen gedacht.

Porträt-Hintergrundentfernung mit mehreren Personen

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Auch mit mehreren Personen funktioniert die Porträt-Hintergrundentfernung und es war kaum Nacharbeit mit den Maskenoptionen nötig, obwohl hier der Hintergrund nicht ganz so einfach ist.

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Lediglich unten links wurde der Übergang etwas verbessert.

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Fazit zu Luminar Neo 1.1.0

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Die Werkzeuge Zuschneiden und Ebeneneigenschaften haben kleine aber hilfreiche Neuerungen bekommen. Mit der Porträt-Hintergrundentfernung hat Skylum ein weiteres KI-Tool in Luminar Neo eingepflegt, welches ebenso gut ist, wie KI-Maskieren, allerdings noch spezielle Optionen für möglichst saubere und akkurate Übergänge bei Porträts bietet. Die neue Porträt-Hintergrundentfernung leistet recht gute und dabei auch schnelle Arbeit, darf jedoch bezüglich der automatischen Maskierung gerade bei komplizierten Hintergründen gerne noch ein kleines Stück besser werden, wobei zum Beispiel die Freistellung von Haaren wirklich nicht von schlechten Eltern ist. Insgesamt ein gelungenes Update.