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Externer Editor und Administration für Joomla über Weblog-API ohne Backend!

joomla

Es gibt viele Gründe, warum man einen Artikel nicht umständlich online mit dem Joomla-Editor schreiben möchte. Zum Glück geht es auch anders, ohne das Joomla-Backend aufrufen zu müssen. Also auch offline und mit höchsten Komfort.

Artikel ohne Joomla Editor schreiben, bzw. administrieren ohne Backend.

Man schreibt gerade einen Artikel und überlegt etwas zu lange. Schwupps ist man wiedermal aus dem Backend herausgeflogen. Wenn man Pech hat ist dann auch noch ein Teil der Arbeit futsch. Oder es nervt, bis das Backend endlich geladen wurde. Bis man dann endlich zum Editor gelangt vergeht auch nochmal oft wertvolle Zeit. Da wäre ein externer Editor den man vielleicht sogar offline mit Inhalten füllen könnte doch Gold wert. Oder noch besser, einen Artikel in Word schreiben und dann auf Knopfdruck in die Joomla-Seite veröffentlichen.
 
Wer noch mit Joomla 1.0.xx arbeitet könnte mit Movable Type XML-RPC zum Ziel kommen, da sonst keine RPC-API verfügbar ist. (Link funktioniert nicht mehr und wurde entfernt). Dann können die hier beschriebenen Wege teilweise auch mit dem alten Joomla vollzogen werden. Glücklicherweise wurde mit der Einführung von Joomla 1.5.x der Fernaufruf einer Prozedur standardmäßig möglich. Es wurden die Plugins XML-RPC - Joomla und XML-RPC - Blogger-API integriert. RPC bedeuted Remote Procedure Call, also der Aufruf einer Prozedur von außerhalb. Damit ist es dann möglich, Anwendungen zu nutzen, welche mit den genannten API´s kommunizieren können. 
Es gibt wirklich ganz tolle Anwendungen die es erlauben, auch Beiträge von außen zu schreiben. Diese Anwendungen haben oft auch noch viele zusätzliche mehr oder weniger nützliche Funktionen. Man kann sogar Bereiche und Kategorien für Joomla offline erstellen. Also ist doch alles gut oder? Naja, die meisten dieser Anwendungen mögen nicht so recht mit den in Joomla vorhandenen RPC-Schnittstellen. 
Aber es gibt Abhilfe für Joomla. Noch im Beta-Stadium und dennoch absolut funktional ist die XML-RPC - metaWeblog API. Eine Schnittstelle also, worauf viele moderne Anwendungen setzen. Ich habe es eingehend getestet. Es funktioniert zu 100% ohne Probleme. Aber das ist noch lange nicht die einzige Möglichkeit.

Welche Anwendungen?

Eine sehr gute und dabei komfortable und einfache Variante wäre die Installation eines passenden Add-On´s für den Browser Firefox. Hier gäbe es mehrere Varianten. Eine sehr gute Wahl ist auf jeden Fall die Erweiterung ScribeFire. Diese werden wir unter anderem im Laufe dieses Tutorials noch ganz genau beleuchten. Dann gibts noch Flock oder auch von Microsoft den Live Writer. Auch diesen werden wir genauer unter die Lupe nehmen. Man könnte aber auch direkt aus Microsoft Word heraus seine Inhalte nach Joomla schicken. Dazu könnte man sich diverse Add-Inn´s installieren, wie zum Beispiel Contribute von Adobe. Contribute würde aber auch ohne Word als eigenständige Applikation funktionieren. Leider gibts das nicht umsonst. Aber Word kann auch ohne Add-Inn bloggen und zwar auch mit Joomla. Ebenfalls ein Thema welches im Laufe dieses Tutorials eine Rolle spielen wird.

Welche Client-Anwendung man letztlich bevorzugt, hängt von der benötigten Funktionalität der Anwendung und natürlich nicht zuletzt auch vom persönlichen Geschmack ab. All die hier genannten Anwendungen benötigen die bereits genannte metaWeblog API. Bis auf eine.

Und diese eine Anwendung ist ein geniales Plugin für Joomla mit Namen Joomla Remote. Für dieses Plugin muss dann nichts zusätzlich installiert werden. Allerdings hat man alleine mit diesem Plugin nicht alle Möglichkeiten, welche ein Blogger sich wünscht. Dieses Plugin ist kostenlos und mit erweiterten Funktionen auch kostenpflichtig erhältlich. In Kombination mit anderen Anwendungen bleibt aber kaum ein Wunsch offen. Die Seite zum Download dazu findet man hier:

(Link funktioniert nicht mehr und wurde entfernt)

Mit den hier vorgestellten Methoden kann man sich seine Wunsch-Anwendung selber heraussuchen und das Joomla-Backend wird künftig ein selten besuchter Ort sein. Auch für nicht Joomla-Anwender dürfte das folgende Tutorial interessant sein.

Liebe Profis, dieser Beitrag wurde teils sehr ausführlich geschrieben damit auch Leute die noch nie was von Joomla oder Bloggen usw. gehört haben, hier auch folgen können. Also bitte steinigt mich nicht, wenn manchmal etwas zu genau erklärt wird. Vielleicht hab ich auch mal was vergessen oder jemand kann etwas noch viel besser erklären, dann freue ich mich über jeden Hinweis als Kommentar zu diesem Tut.

Vorbereitungen! 

Man kann jetzt nicht einfach diese Anwendungen installieren und loslegen. Ein paar Handgriffe sind vorher noch zu erledigen. Ist aber wirklich nicht schlimm.

Zuallererst sollte man sich die metaWeblog API für Joomla installieren. Herunterladen kann man die aktuelle Version unter http://joomlacode.org/gf/project/metaweblogapi/frs/

Installiert wird die API wie jedes Plugin in Joomla unter Erweiterungen -> Installieren/Deinstallieren.

inst-deinst

Man klickt auf Durchsuchen und fügt die heruntergeladene Datei ein. Dann noch ein Klick auf hochladen & Installieren.

hochl-inst

Nach der Installation findet man die neue API unter Erweiterungen -> Plugins.

erw-plugins

Jetzt sollte man unbedingt die vorhandenen XML-RPC API´s deaktivieren. Nur die neue API muss natürlich aktiv sein.

xmlrpcaktiviert

Also XML-RPC - Joomla und XML-RPC - Blogger-API mit Klick auf das grüneHäckchen deaktivieren und XML-RPC - metaWeblog API mit Klick auf dasKreuzchen aktivieren.
Damit sind wir aber noch nicht ganz fertig in Joomla. Man kann jetzt das neue Plugin auch noch bearbeiten. Wie üblich klickt man einfach auf den Namen des Plugins und es öffnet sich folgendes Fenster:
xmlplugin-bearbHier muss man nicht wirklich was ändern. Hauptsache das Plugin ist auch aktiviert. Aber das hatten wir ja eben schon getan.
Wichtiger in diesem Fenster sind die Parameter auf der rechten Seite.
xmlplugin-paramHier kann eine Kategorie gewählt werden. Also jene Kategorie, in welche später die Beiträge über die Anwendung gespeichert werden sollen. Dies kann aber meist auch in der Anwendung selbst gemacht werden. Man wählt hier also zum Beispiel die Kategorie "News/Aktuell".
Ich würde aber empfehlen, hier keine Kategorie zu wählen. Also einfach so lassen wie es ist.
 
Dann lässt sich noch festlegen wie der Weiterlesen-Link separiert werden soll. hr erzeugt eine Linie. Wie breit und dick diese ist, liegt ganz am Template. Mit der letzten Option kann ich bestimmen, ob der neue Artikel die Frontpage-Kategorie nutzen soll, immer auf der Startseite erscheinen soll, oder nicht für die Startseite gedacht ist.
Das lässt sich zumindest in der Firefox Erweiterung ScribeFire nicht einstellen und sollte also hier festgelegt werden wenn man ScribeFire verwenden möchte und die Beiträge auf die Startseite sollen.
Jetzt muss unbedingt noch das Real Simple Discovery Plugin installiert werden. Dieses kann man herunterladen unter: http://joomlacode.org/gf/project/rsd/frs/

hochladen

Wie üblich auf Durchsuchen klicken und auswählen. Dann wieder auf hochladen & Installieren. 

installerfolg

Eingestellt werden muss für dieses Plugin normalerweise nichts. Es sucht sich die Weblog API selbst aus, weil ja auch nur diese eine API aktiviert ist. Natürlich sollte man darauf achten, dass auch das RSD-Plugin aktiviert wurde. Sind mehrere API´s aktiviert, kann man ja schnell mal nachsehen.
Fast wäre es jetzt geschafft. Nur noch eine winzige aber wichtige und oft vergessene Kleinigkeit. Man begebe sich bitte im Backend nach Site -> Konfiguration. Dort klicke man dann auf System. Unter System muss man dann zwingend die Webservices aktivieren. Sonst funktioniert unser ganzes Vorhaben später nicht.
webservices-aktivierenJetzt wieder abspeichern und dann ist es zumindest für das Backend in Joomla geschafft und man kann selbiges für lange Zeit verlassen.
Das war der erste Streich. Der zweite folgt sogleich.

Die Client-Anwendung!

Wie bereits erwähnt, ist es besonders einfach und komfortabel, einfach eine Firefox-Erweiterung zu nutzen. Ein hervorragendes Add-On ist zweifelsohne SribeFire.

SribeFire bietet einige interessante Möglichkeiten. Man kann bestimmen, in welche Bereiche und Kategorien die Artikel geschrieben werden sollen. Es lässt sich Werbung in jeden Beitrag einfügen. Bilder können im Artikel eingefügt und später mit hochgeladen werden. Timestamps, also Datum und Uhrzeit können für jeden Artikel gesetzt werden. SribeFire unterstützt auch den Austausch mit verschiedenen Social-Networks wie Mahalo, Propeller, Reddit, Facebook, Digg, Ma.gnolia, Fark, StumbleUpon oder Newsvine. Lesezeichen für del.icio.us können gesetzt werden. Dateien können via FTP oder über die API hochgeladen werden. Das wichtigste ist aber, Scribefire ist absolut kostenlos.

Von Haus aus unterstützt Scribefire bereits zahlreiche Applikationen und Services wie folgende Liste zeigt:

Services

Blog-Programme

ScribeFire installieren!

Nichts leichter als das. Im Firefox-Browser geht man einfach oben im Menü nach Extras -> Add-ons. 

firefox-extrasaddons

Im jetzt geöffneten Fenster gibt man den Suchbegriff Scribefire ein.

firefox-addonssuchen Möglicherweise werden dann auch noch andere Erweiterungen gefunden, welche das gleiche oder ähnliches versprechen. In unserem Beispiel wählen wir auf jeden Fall ScribeFire aus.

Wenn die Suche abgeschlossen wurde und man findet ScribeFire nicht gleich, klickt man auf "Alle Ergebnisse ansehen (irgendeineZahl)". Dann findet man den Blog Editor normalerweise.

scribefire-beschr

Es öffnet sich also ein Fenster mit dem oben gezeigten Bild. Jetzt muss nur noch auf den Hinzufügen-Button gelickt werden.

zuffhinzufuegenVoila.

Ein Neustart des Firefox und man findet Sribefire unter Extras -> Add-On´s -> Erweiterungen und kann die Anwendung dort auch wieder deaktivieren.

scribefire-addon

Jetzt gibt es diverse Möglichkeiten um den Blogeditor aufzurufen. Ganz leicht zu finden ist die Erweiterung über das Menü. Also direkt unter Extras, wie folgendes Bild zeigt.

scribefire-ffextrasWie man sieht, kann man ScribeFire aber auch sehr viel einfacher und schneller einfach über die F8-Taste aufrufen. Sowas hat man sich normalerweise sehr schnell angewöhnt.

Wer mit Tasten nichts am Hut hat, kann auch die rechte Maustaste verwenden. Über deren Kontextmenü kann ein Beitrag veröffentlicht werden. Es können Seitentools aufgerufen werden. Lesezeichen können gesetzt werden und Dateien können hochgeladen werden.

Aber es gibt auch noch weitere Methoden um den Editor zu starten. Normalerweise ist Quickblogging aktiviert. Dann findet man in seinem Mozilla-Browser rechts unten ein kleines Symbol.

scribefiresymbol-untenEin Klick darauf und schon öffnet sich der Editor. Voreingestellt ist normalerweise der Splitmodus. Man sieht also in der unteren Hälfte den Editor und in der oberen Hälfte die Webseite.

Wer das kleine Icon lieber oben in seiner Symbolleiste haben möchte, klickt einmal rechts auf die Leiste. Dann öffnet sich ein Fenster mit allen zur Verfügung stehenden Icons. Darunter auch dieses:

scribefiresymbol-obenWie man das vom Firefox gewohnt ist, zieht man das Icon einfach aus dem Fenster heraus an die gewünschte Stelle in der Symbolleiste.

Scribefire konfigurieren!

Jetzt geht es an die Konfiguration des Blog-Editors. Dazu öffnet man diesen natürlich erstmal. Also im Firefox auf das ScribeFire-Icon geklickt oder einfach F8 drücken. Jetzt erscheint folgendes Fenster:

scribefensterDas Fenster ist zweigeteilt und beinhaltet auf der rechten Seite den eigentlichen Editor. Auf der linken Seite lassen sich Einstellungen vornehmen, Artikel aufrufen und noch einiges mehr. Die Fenster kann man schön verschieben und dabei die Größe für beide Seiten schön nach Wunsch anpassen.

Dem Editor muss jetzt natürlich mitgeteilt werden, wo er die Artikel hinschicken soll. Normalerweise startet ScribeFire beim ersten Start gleich den Konfigurations-Assistenten. Hat man diesen schon mal ausgeführt, kann man auch weitere Webpräsenzen hinzufügen indem man unter dem ersten Reiter "Blogs" im linken Fenster auf "Hinzufügen" klickt.

scribefenster-hinzufuegen

Daraufhin öffnet sich der Account-Assistent.

scribefire-assistentHier gibt man den URL zu seiner Seite ein. Dabei muss man allerdings den Linkpfad etwas anpassen.

Also nicht einfach www.die eigene seite.tld, sondern im Format http://www.die eigene seite/xmlrpc/index.php

Übrigens könnte man hier auch http://localhost/joomla usw. verwenden. Also zum Beispiel bei einer lokalen Joomla-Installation mit Xampp.

 Nach Eingabe der richtigen Adresse wird diese vom Assistenten überprüft. Möglicherweise erhält man auch eine Fehlermeldung wie diese:

scribfire-autoerrorDas macht dann aber gar nichts. Wie jeder sich sicher schon denken kann, klickt man in diesem Fall auf "Manuelle Konfiguration" und kommt so ganz genauso zum Ziel.

scribefire-urlmanuell Für das Blogsystem muss hier unbedingt MetaWeblog API gewählt werden.

Es öffnet sich dann ein Dialog zur Eingabe der Zugangsdaten.

scribefire-benutzerdatenHier gehören also die gleichen Daten rein, wie man sie auch beim Einloggen für das Joomla-Backend verwenden würde.

Eine Passworteingabe ist dann künftig gar nicht mehr nötig. Das ist schon mal einer der Vorteile des externen Editors.

Wenn jetzt hoffentlich alles richtig eingegeben wurde, müsste folgende Erfolgsmeldung erscheinen:

scribefire-loginerfolgWie man sieht, bei mir hat´s geklappt. Bei einer lokalen Installation ging es ebenfalls reibungslos.  

Man findet jetzt im linken Fenster unter Blog´s einen Eintrag "Administrator´s articles" mit Radio-Button. Hat man mehrere Accounts angelegt, findet man diese auch hier. Klickt man nun auf einen dieser Accounts, öffnet sich auch schon die entsprechende Webseite. Man kann also hier schreiben und sieht gleich die Seite, also das Frontend dazu.

scribefire-split

Die Seitenansicht ist gesplittet. Wie sich das aufteilt, kann man ebenso konfigurieren. Dazu klickt man im linken Fenster auf das vierte Icon von oben, das mit dem Zahnrad. Die hier möglichen Einstellungen erklären sich von selbst.

scribefire-einstellungenallg

Der Split-Screen Modus ist auf jeden Fall eine sehr gute Wahl. Man kann das Editorfenster ja auch noch mit der Maus anfassen und kleiner oder größer ziehen. Ansonsten kann der Editor über die gesamte Fläche angezeigt werden.

Hier könnte man auch das Icon aus der rechten unteren Ecke abwählen falls es stören sollte. Auch muss der Editor im Split Screen Modus nicht zwingend in der unteren Hälfte angezeigt werden.

Hier kann man ja nach Belieben herumexperimentieren. Kaputtmachen kann man unter dem Reiter Allgemein eigentlich nichts. Es geht hier ja nicht um geschriebene Beiträge welche man hier womöglich zerstören könnte.

Als nächstes ist im gleichen Fenster natürlich der Reiter "Formatieren" interessant.

scribefire-einstellungenformatHier ist es immer empfehlenswert, CSS für den Inhalt zu benutzen.

Außerdem lässt sich ein Limit für die Breite von Bildern setzen.

Den Rest sollte man in aller Regel so lassen, es sei denn man weiß was man tut.

Nun könnte man unter dem Reiter "Veröffentlichen" noch automatisch Technorati-Links setzen lassen.

Unter FTP trägt man logischerweise die Daten für den FTP-Zugang ein. Diesen benötigt man nicht zwingend. Bilder usw. lassen sich ebenso auch über die API hochladen. Bei großen Datenmengen kann FTP aber eventuell schneller sein.

scribefire-einstellungenftp

Weitere Einstellungen sind nun eigentlich nicht mehr nötig und man kann direkt loslegen mit dem Schreiben des ersten Beitrages ohne Joomla-Backend und wenn man will, auch ohne Online zu sein.

Jetzt kann man sich wirklich Zeit lassen für zum Beispiel ein sehr langes Tutorial. Man fliegt aus keinem Backend und verliert womöglich Stunden an Arbeit und sehr viele Nerven.

Artikel schreiben und veröffentlichen!

Im Fenster auf der rechten Seite kann man auf den Reiter "Einträge" klicken. Jetzt sieht man sehr schön alle Artikel. Diese könnte man auswählen und im Editor verändern. Man klickt einfach einen Beitrag an und er erscheint sofort im Editor. Unter Kategorien sieht man alle Bereiche, die in Joomla vorhanden sind und kann diese auswählen. Muss man aber nicht machen. Das wurde ja in unserem Beispiel schon im Joomla-Backend für das RSD-Plugin konfiguriert.

Im Reiter "Optionen" kann ein Zeitstempel für jeden Artikel gesetzt werden. Technorati, Trackbacks usw. erklärt sich ja wieder von selbst und wird wohl nicht von jedem benötigt.

Kommen wir also zum Schreiben. Man gibt oben im linken Fenster den gewünschten Titel ein und schreibt dann unten den Beitrag. Logisch. Oder man klickt im linken Fenster einen bereits vorhandenen Beitrag an, dieser erscheint dann sofort im Editor und man kann ihn bearbeiten. Im linken Fenster ganz oben links hat man auch noch die Möglichkeit, mehrere Tabs zu öffnen und somit zwischen mehreren Beiträgen hin und her zu wechseln. Wegklicken lässt sich ein Tab mit dem kleinen Kreuzchen im linken Fenster ganz oben rechts.

scribefire-tabsDas ist alles ganz schön. Aber ein paar Nachteile sollen auch nicht verschwiegen werden.

Im Editor ist nirgends eine Möglichkeit zu finden, über einen Button verschiedene Überschriftformate auszuwählen. Also Überschrift1, Überschrift3 und so weiter, wie man es vom Joomla-Editor her kennt. Wenn man hier also eine Formatierung vornehmen will, muss man den Quelltext bearbeiten und selbst h1, h2, h3 und so weiter eintragen. Oder man klickt im linken Fenster auf der rechten Seite auf das Symbol für HTML-Tags einfügen. Im sich öffnenden Dialog gibt man die Tags dann ohne Klammern < und > ein. Auch andere Dinge fehlen, welche man allerdings meistens auch gar nicht braucht.

Mit den beiden A Symbolen kann man ganz leicht zwischen What you see is what you get und Quelltextansicht wechseln. Allerdings kann nicht jeder mit HTML umgehen, weshalb es schön ist, daß das wichtigste auch ohne Kenntnisse in HTML und Co. zu bewerkstelligen ist. Leider gibt es nirgendwo eine Möglichkeit, Metatags und Keywords zum Artikel einzutragen. Es bleibt einem also nichts anderes übrig als nach Übertragung des Beitrages, diesen im Joomla-Editor nochmal nachzubearbeiten. Das hält sich allerdings in Grenzen und der SribeFire ist in jedem Fall eine immense Erleichterung.

Über eine Schaltfläche lässt sich auch ein YouTube-Video hinzufügen. Und das funktioniert ganz hervorragend. Ganz leicht können auch Bilder in einen Beitrag eingefügt werden und das funktioniert ebenfalls sehr gut. Einfach auf das Bild einfügen-Symbol klicken. Dann kann gewählt werden, ob das Bild vom PC oder von einem entfernten Webserver kommen soll.

scribefire-bildeinfuegen

Beim veröffentlichen des Beitrages frägt ScribeFire nach der Upload-Methode.

scribefire-bilduploadWie bereits beschrieben, muss natürlich der FTP-Zugang konfiguriert sein, oder man lädt die Daten über die API hoch. Das ist normalerweise auch überhaupt kein Problem.

Hat man seinen Artikel nun geschrieben, kann man auf die untere Leiste im linken Fenster zurückgreifen.

artikeloptionen

Hier kann man etwas als Notiz speichern oder den Inhalt des gerade geschriebenen löschen. Auch bereits veröffentlichte Inhalte können mit Klick auf den Löschen-Button aus der Webseite herausgenommen werden. Dann gibt es mit dem Preview-Button noch eine Vorschaufunktion. Und schließlich kann der Artikel auch veröffentlicht werden mit Klick auf "Auf "Administrator´s articles" veröffentlichen. Das kann auch Hühnchens Artikel oder sonstwie heißen. Jenachdem wie man den Titel für seinen Account gewählt hat.

Wenn man auf veröffentlichen klickt, erscheint folgender Hinweis:

publishing-optionsNormalerweise belässt man es bei der vorgegebenen Veröffentlichungseinstellung.

Auf Veröffentlichen klicken und eine Erfolgsmeldung müsste erscheinen.

scribefire-erfolgreich Will man den Inhalt nochmal weiterbearbeiten, kann man auf Inhalt behalten klicken. Bei OK wird natürlich nur der Editor geleert. Der Artikel kann jederzeit unter dem Reiter Einträge wieder in den Editor geladen werden. Schließlich kann die Seite auch gleich besucht werden, wenn man diese nicht ohnehin schon geöffnet hat. In den meisten Fällen wird man wohl auf OK klicken.

Wenn man einen vorhandenen Artikel nachbearbeitet und dann veröffentlichen will, erscheint wieder das Fenster "Publishing Options".

scribefire-publishJetzt lässt sich auswählen, ob der Artikel in geänderter Form auf der Webseite erscheinen soll, oder ob der bearbeitete Artikel als zusätzlicher Beitrag hochgeladen werden soll.

Das war es dann soweit schon zu ScribeFire. Es ist nicht die perfekte Anwendung. Aber sehr hilfreich. Oft ist es einfach besser, nicht Online den Joomla-Editor zu benutzen. Falls ich etwas vergessen haben sollte zu ScribeFire, freue ich mich über jeden Hinweis.

Interessant sind natürlich auch noch andere Anwendungen für den gleichen Zweck. Zum Beispiel der Live Writer von Microsoft.

Live Writer!

Beim Live Writer von Microsoft handelt es sich im Gegensatz zu ScribeFire nicht um eine Browseranwendung, sondern um eine Desktopanwendung die es laut Microsoft leicht macht, Multimediainhalte in Blogs zu veröffentlichen. Live Writer ist also nicht eine Erweiterung, sondern eine eigenständige Applikation für Windows und ebenfalls kostenlos.

Unterstützt werden die großen Blogdienste wie Live Spaces, SharePoint, Wordpress, Blogger und viele andere. Fotos, Videos, Karten, Tags und viele weitere Inhalte können auf einfache Weise in den eigenen Blog eingefügt werden. Mit Hilfe von Blogvorlagen und Formatierungen zeigt eine Vorschau, wie der Beitrag nach Veröffentlichung aussehen wird. Durch die installierte API kann der Live Writer auch für Joomla 1.5.x verwendet werden und Inhalte gemütlich erst mal Offline verfasst werden.

Downloaden kann man den Live Writer unter: (Link funktioniert nicht mehr und wurde entfernt)

Man erhält dann eine Datei Namens WLinstaller.exe und doppelklickt diese. Daraufhin öffnet sich dieses Fenster:

lwinstall-annehmen

Hier muss man natürlich auf Annehmen klicken. Dann geht es weiter mit diesem Fenster:

lwinstall-anpassen

Standardmäßig ist hier alles abgehackt. Das sollte man vielleicht nicht unbedingt so lassen und es ändern. Oder möchte jemand Microsoft als Startseite haben?

 
Jetzt erscheint noch folgendes Fenster:

lwinstall-auswahl

Hier reicht es aus, beim Writer ein Häckchen zu machen. Wer mehr will, bitte schön. Dann auf Installation hinzufügen klicken. Jetzt überprüft das Programm den Rechner auf eventuell installierte Windows Live Programme und führt gegebenenfalls auch Updates durch. Leider kann es hier auch zu Problemen kommen wenn zum Beispiel das automatische Update nicht fehlerfrei funktioniert. In vielen Fällen muß ein Update ausgeführt werden damit der Live Writer überhaupt installiert werden kann. Wenn man das gemacht hat, sollte es eigentlich keine Probleme bei der weiteren Installation geben und dieses Fenster erscheinen:

lwweblogdienst

Für unser Joomla wählen wir natürlich "Anderer Weblogdienst".

lwwillkommen

Hier wählt man wie im Bild "Ich verfüge bereits..." und klickt auf "Weiter".
Dann kommt der Dialog für die Zugangsdaten.
lwanmeldungWie schon vorhin beim ScribeFire gibt man hier den richtigen URL sowie Benutzername und Kennwort für das Joomla-Login ein.
Bei dem URL kann man sich das zusätzliche xmlrpc und auch das zusätzliche index.php allerdings sparen. Einfach den URL eingeben, wie man die Seite auch im Browser aufrufen würde. Das genügt und funktioniert.
Hat man alles richtig eingegeben, werden die Einstellungen übermittelt wie das nun folgende Fenster verrät:

lweinstellung-ermitteln

Zu guter letzt folgt dann die Erfolgsmeldung:

lwkonfiguration-abgeschl

 

 

Direkt aus dem letzten Fenster heraus lässt sich der Live Writer nun starten. Das geht aber auch über Start -> Programme, wie in Windows üblich. Das Programm startet und sieht gleich wesentlich beeindruckender aus, als die Firefox-Erweiterung ScribeFire.

Programmfenster Live Writer!

lwfensterVieles hier ist intuitiv und selbsterklärend. Microsoft kennt man eben. 
Der Editor ist wirklich beeindruckend und wesentlich besser, als die vorher vorgestellte Firefox-Anwendung. Auch Überschriften oder Blockquote und Aufzählungen lassen sich hier ganz einfach definieren, ganz wie im Joomla-Editor auch. Eigentlich ist hier alles nötige vorhanden.
Ohne Probleme lassen sich Tags für zum Beispiel Technorati einfügen. Technorati ist voreingestellt. Man kann aber einen beliebigen Dienst selbst konfigurieren. Das ist super flexibel. Auch das Einfügen und Hochladen von Bildern macht nicht das geringste Problem. Alles geht sehr einfach und vor allem funktioniert auch alles. Text eingeben, Kategorie unten links festlegen.

lwkategorien
 

Veröffentlichungsdatum schön über einen Kalender festlegen.
lwkalenderEs können auch verschiedene Accounts angelegt werden. Kein Problem also, einen Account für den lokalen Xampp-Server und einen für die Joomlaseite bei Irgendwas-Hosting zu nutzen.
Ich dachte nicht, daß ich Microsoft mal so loben würde. Aber mit dem Live Writer macht es wirklich Spaß, lange Offline zu schreiben und das Werk dann mit einem Rutsch inklusive diverser Medien in sein Joomla hochzuladen. Das ist einfach perfekt so auch für Analog-Modem und ISDN-Nutzer.
Ok ich bekomme nichts von den vielen Gates-Milliarden für meine Aussagen hier. Also fällt mir sicher auch was negatives auf. Hm... Grübel...
Natürlich wird für diverse Medien auf Microsoft-Dienste zurückgegriffen, was aber durchaus legitim ist und andere, allen voran Google, ganz genauso machen. Zum Beispiel kann man für Videos auf Soapbox zurückgreifen. Dazu benötigt man allerdings eine Windows Live ID und die erhält man natürlich nur bei Registrierung. Es ist aber ebenso möglich, einen URL für das Video anzugeben oder ein lokales Video einzubetten. Also da kann man sich wirklich nicht beschweren. Für Landkarten wird Microsoft Virtual Earth und nicht etwa Google Earth verwendet.
Auf der rechten Seite unten hat man die Möglichkeit Plugins hinzuzufügen. Klickt man darauf, landet man auf einer Galleryseite von Windows Live. Dort sind allerdings alle Kategorien leer. Man kann also nichts hinzufügen. Der Service ist wohl recht neu und da tut sich sicher noch was in Zukunft.
Die rechte Seitenleiste kann man übrigens sehr komfortabel ein- und ausblenden. Für den Live Writer bedarf es keiner großen Erklärungen mehr. Damit kommt sicher jeder zurecht. Ich kann das Teil auf jeden Fall absolut empfehlen.
ScribeFire ist also eher was um auf die schnelle und ohne große Ansprüche Artikel über den Browser einzupflegen. Der Live Writer ist schöner, intuitiver, bietet einiges mehr und ist ganz ohne Browser zu verwenden. Als Offline-Editor ist der Live Writer sicher angenehmer.

Adobe Contribute!

Eine interessante Geschichte ist auch Contribute von Adobe. Diese Variante ist allerdings dann auch kostenpflichtig, soll der Vollständigkeit halber aber auch hier vorgestellt werden.

Adobe Contribute bekommt man unter http://www.adobe.com/de/products/contribute/ 

Contribute kostet derzeit 236,81 Euro, aber man kann sich auch erst mal nur eine Testversion herunterladen um das Programm unter die Lupe zu nehmen. Adobe verspricht Websites einfach und effizient verwalten und aktualisieren zu können. Das Programm ist eng mit dem Profi-Webeditor Dreamweaver verknüpft. Webinhalte lassen sich von mehreren Anwendern erstellen und untereinander abstimmen, bevor sie dann veröffentlicht werden. Auch dynamische Websites sollen sich mühelos anpassen lassen, obwohl das eigentlich nie die Domäne von Contribute war. Inhalte können direkt im Browser bearbeitet werden. Also ein Profi-Programm sollte man meinen.

Contribute kann vor allem gut mit statischen Webseiten umgehen. Aber auch für Blogger soll es einiges zu bieten haben. Unterstützt wird Blogger, TypePad und auch WordPress. Mal sehen ob es auch mit Joomla klappt.

Die Einrichtung nach der Installation des Programmes ist ganz ähnlich wie bei den beiden bisher vorgestellten Anwendungen. Als erstes wählt man aus, für welchen Blog und für welchen URL Contribute genutzt werden soll.

connection-wizard

Da wir nicht Wordpress verwenden, nehmen wir natürlich Other Blog Services. Dann ein Klick auf Next. Jetzt kommt man wie erwartet zur URL-Eingabe.

connwiz-url

Ich teste das ganze auf einem lokalen Server. Ansonsten gibt man wieder einfach die ganz normale Webseiten-Adresse hier ein. Wieder ein Klick auf Next und die Zugangsdaten sind an der Reihe.

connwiz-passw

Oben also der Benutzername und in der Mitte das Passwort, wieder ganz wie beim Joomla-Login. Für den Accesspoint nimmt man den URL wie bei ScribeFire. Also für meinen lokalen Server würde ich dies eintragen: http://localhost/joom15/xmlrpc/index.php

Nach Klick auf Done kommt dann folgende Abfrage:

insert

Das kann man so lassen wie es ist. Jetzt öffnet sich das Contribute-Fenster und darin auch gleich das Joomla-Frontend. Es scheint also zu funktionieren.

contributefenster

Auch hier sind die meisten Einstellungen relativ intuitiv. Zusätzlich gibt es umfangreiche Hilfe.

Einmal kann man oben das Hilfemenü aufrufen. Aber auch im unteren Teil der linken Spalte lassen sich zu den jeweiligen Schritten gute Erklärungen aufklappen.

Links oben sollte man nun auf Connect klicken. Nachdem dann die Verbindung hergestellt wurde, kann man rechts neben der Adresszeile die Beiträge aufklappen lassen. Klickt man einen Beitrag an, so erscheint dieser sofort im hier angezeigten Frontend von Joomla. Um einen Eintrag bearbeiten zu können, verwendet man die Editierleiste ganz oben.

editleiste

Also Editieren, Löschen oder einen neuen Beitrag verfassen. Das bedarf eigentlich keiner großen Erklärungen. Aber jetzt kommt leider die große Enttäuschung. Wenn ich einen Eintrag editieren will, oder einen neuen anlegen, dann kommt eine Fehlermeldung. Contribute kann den Blogeintrag nicht publizieren, man solle doch die Servereinstellungen überprüfen.

Der Beitrag wird tatsächlich aber doch in Joomla veröffentlicht, nur merkt man davon erst mal nichts. Der Beitrag wird einfach keiner Kategorie zugewiesen. Leider lässt sich das auch nicht ändern. Schon in Contribute kann ich für das Veröffentlichen keine Kategorien auswählen. Klickt man auf den Refresh-Button für Kategorien, erhält man auch eine Fehlermeldung. Contribute meldet dann, es kann die Kategorien für die Blogseite nicht updaten. Allerdings findet es alle Kategorien und ein Beitrag kann ausgewählt werden. Dieser erscheint dann auch sofort im Contributefenster.

Es lassen sich also schon Beiträge auch mit diversen Medien mit Contribute für Joomla erstellen. Diese sind dann eben nicht kategoriesiert. Sie müssen also im Backend gesucht werden und dort einer Kategorie zugewiesen werden. Das ist alles andere als ideal.

Ich habe dann alles mögliche versucht. Auch mit den in Joomla vorhandenen API´s. Leider führt nichts zum Erfolg. Schade, ich hätte Contribute gerne verwendet. Nach etwas Recherche habe ich erfahren, daß die neueste Version CS4 mit Joomla umgehen können soll. Allerdings findet man auch für die neueste Version diverse Foreneinträge usw. wo Probleme mit Contribute und Joomla beschrieben werden. Falls hier jemand eine Lösung kennt, würde ich mich über jeden Hinweis sehr freuen.

Nun, Joomla und Contribute passen eben nicht unbedingt zusammen. Und das ist wohl auch gar nicht nötig. Es gibt ja so einige Alternativen und die meisten kosten auch nichts. Außerdem ist Contribute wohl eher nicht als Editor für Blogger zu verstehen, obwohl man sogar Tags für Technorati eintragen kann. Das Programm kann wirklich sehr viel und ist für seine Zwecke sicher hervorragend geeignet und mittlerweile auch nicht mehr nur für statische Seiten. Nur für Joomla ist es wohl nicht unbedingt das richtige, oder vielleicht noch nicht.

Microsoft Word!

Viele wünschen sich, einen Artikel komplett mit Word zu erstellen und dann einfach nach Joomla zu senden. Und das funktioniert auch tatsächlich. Hier beziehe ich mich auf Word 2007.

Dazu klickt man links oben auf das schöne Logo von Microsoft.

word-blogerstellenWie hier im Bild gezeigt wählt man also Blog. Dann kommt die ganze Anmeldeprozedur, ähnlich wie bei den anderen Anwendungen auch. 

Es erscheint dann folgendes Fenster:

word-neuesblogkonto Hier lassen sich verschiedene Anbieter auswählen.

Also auf den kleinen Pfeil geklickt und folgende Auswahl erscheint:

wordblog-anbieterauswahlDa auch hier wie bereits gewohnt nichts von Joomla zu sehen ist, wählt man wieder "Andere".

Ein Klick auf Weiter bringt dann die nächste Frage. Wenn Word im folgenden warnt, man würde seine Daten an den gewählten Anbieter preisgeben, so ist das völlig unbedenklich. Der Anbieter ist man nämlich in unserem Fall selber bzw. unser Joomla.

word-neueskontoHier kann man zwischen Atom und Metablog-API wählen. Was hier gewählt werden soll ist klar denke ich.

word-apiauswahl

Auch der Rest ist eigentlich klar. Es muss natürlich wieder der URL zur Joomlaseite eingegeben werden. Wieder mit xmlrpc. Also etwa so:

http://www.meineSeite.tld/joomla/xmlrpc/index.php

Dann folgt wieder das Backend-Login wie für Joomla. Hier kann man dann vielleicht auch noch ein Häckchen bei Kennwort speichern machen, damit man künftig kein Passwort mehr eingeben muß.

Wichtig ist jetzt aber auch noch die Schaltfläche Bildoptionen. Wenn man hier nichts einstellt, kann man zwar Artikel schreiben und an Joomla senden, aber dann nur ohne Bilder. Das wäre ja ziemlich blöd, also einmal draufgeklickt und dieses Fenster erscheint:

word-bildoptionenHier kann der Bildanbieter gewählt werden. Zur Wahl stehen "Eigener Server", "Kein - Bilder nicht hochladen" und "Mein Blogdienstanbieter". Für unsere Zwecke wählen wir natürlich das Letztere. Falls die Auswahl "Mein Blogdienstanbieter" nicht vorhanden ist, sollte man vorerst "Kein - Bilder nicht hochladen" wählen. Nach der Einrichtung sollte Word ohnehin erstmal geschlossen werden und dann neu aufgerufen werden. Dann kann wieder wie oben im ersten Bild gezeigt, über die Schaltfläche Blog das Fenster zum Artikel schreiben geöffnet werden. Hier findet man dann auch wieder den Weg zu den Einstellungen, die man natürlich ändern kann.

Wenn alles geklappt hat, muss auch nicht der Upload- und Quell-Url eingetragen werden.

Dann auf OK und weiter gehts mit dem Fenster zum Bloggen. Je nach Einstellung muss man eventuell dann erst noch links oben auf den Button Blogbeitrag klicken. Dann sieht man folgende Leiste:

blogleisteWie gerade oben gesagt, kann man über Konten verwalten die bestehenden Einstellungen auch wieder ändern. Also wegen der Bilder zum Beispiel. Und natürlich könnte man weitere Konten anlegen. Viele haben nicht nur eine Joomla-Installation.

Mit Klick auf Homepage öffnet sich unsere Seite im Browser. Bei "Vorhandenen Beitrag öffnen" erscheint dieses Auswahlfenster:

word-beitragoeffnenJeder Artikel lässt sich so leicht auswählen. Bei mehreren Konten sind auch diese schnell verfügbar.

Auf diese Weise lassen sich natürlich auch Artikel aufrufen, welche nie in Word geschrieben wurden.

Hat man sich verwählt, so schließt man einfach das gesamte Fenster und geht wieder über den schönen Microsoft-Button nach Veröffentlichen -> Blog, um einen neuen Beitrag zu erstellen.

Man schreibt also einen neuen Artikel schön mit Überschrift und alles in gewünschter Formatierung. Vielleicht noch ein paar Bilder oder Cliparts und so weiter eingefügt. Jetzt kann man auf die Schaltfläche "Kategorie einfügen" klicken. Dann erscheint das hier im Fenster:

word-kategoriewahlEin Klick auf den kleinen Pfeil zeigt alle Bereiche und Kategorien unseres Joomla an. 

Ich wähle also einen Bereich aus in dem der Artikel erscheinen soll.

Jetzt nur noch oben in der Leiste auf Veröffentlichen klicken und es ist vollbracht. Mit Klick auf "Homepage" kann ich wieder zu meiner Seite wechseln und diese wird dann neu aufgerufen. Normalerweise hat man den Browser ja schon offen und aktualisiert einfach die Seite. Dann kann man sich den Klick auf diese Schaltfläche natürlich sparen. Nach der Veröffentlichung erscheint dann dieser kleine Hinweis ganz oben im Beitrag.

word-veroeffentlichen

Klappt soweit also ganz gut mit Word. Vergisst man einmal eine Kategorie anzugeben, so nützt es nichts mehr, den Artikel nochmal zu veröffentlichen. Der Artikel ist dann unkategoriesiert in Joomla zu finden. Das bleibt auch bei mehrfachem Veröffentlichen so. Auch einen Artikel aus Word heraus wieder in Joomla zu löschen kann man sich abschminken. Naja...

Getestet wurde das ganze mit Word 2007. Wie sich andere Versionen verhalten kann ich leider nicht sagen. Aber das Prinzip ist klar, muß man halt einfach ausprobieren was möglich ist.

Man kann also alle Vorteile von Word nutzen um seine Artikel für Joomla aufzubereiten und auch in Joomla einzufügen, ohne sich auch nur ein einziges Mal im Backend von Joomla einloggen zu müssen.

Naja, wie bei allen bisher hier vorgestellten Anwendungen schreibt auch Word keine Metatags und Keywords für den Beitrag. Auch diverse andere Sachen fehlen. Ich konnte zumindest keine Unterstützung für Technorati und Co. finden. Ideal ist Word sicher nicht für den eingefleischten Blogger. Aber für den normalen Joomla-User ist es durchaus tauglich. Ein Video lässt sich ganz leicht mit ScribeFire und auch mit Live Writer einbinden. Mit Word versuche ich sowas erst gar nicht.

Fast jeder kennt Word. Und das ist dann auch der große Vorteil, der für diese Variante spricht. Es würde auch nichts dagegen sprechen, all diese Varianten miteinander zu kombinieren. Für den gerade passenden Zweck die gerade passende Anwendung. Warum denn nicht!

Jetzt sind wir eigentlich durch mit dem Thema oder? Nein...

Speziell für Joomla!

Es gibt ja auch noch einige Anwendungen, welche speziell für Joomla gemacht wurden. Dieses Umfeld darf hier natürlich keinesfalls fehlen. Also untersuchen wir eine aktuelle recht gute Anwendung, die auf den Namen Remote Joomla hört. Das Tool kann hier heruntergeladen werden: (Link funktioniert nicht mehr und wurde entfernt)

Joomla Remote ist kostenlos, aber es gibt auch zwei kostenpflichtige Versionen, welche einige zusätzliche Funktionen bieten. Man erhält unter anderem dann auch einen Usermanager und kann mehr als eine Joomla-Installation mit dem Tool verwenden. Naja, wers braucht?

Der große Vorteil von Joomla Remote ist, es ist speziell für Joomla gemacht und geht aus dem Programm S4J Remote Admin hervor. Das Programm gleicht die komplette Joomla-Struktur ab. Man kann also Joomla wunderbar offline administrieren. Das bedeuted, man kann seine Beiträge offline komplett fertig formatieren, Bilder usw. hinzufügen und sogar Metatags und Keywörter schon eintragen.

Mit einem einzigen Klick wird alles hochgeladen und fertig. Gerade für längere Beiträge wie diesen hier, ist das eine enorme Erleichterung. Sogar Bereiche und Kategorien können angelegt, verändert und gelöscht werden. Allerdings fehlen die typischen Bloggerfunktionen. Aber Joomla Remote ist auch nicht ein typischer Bloggereditor, sondern eben ein Remote Admin Tool, also ein Administrationswerkzeug mit Fernzugriff speziell für Joomla. Und das kann das Tool wirklich gut.

Nach dem Download erhält man eine Datei tool_joomlaremote.1.0.2.zip. Die Versionsnummer kann natürlich mit der Zeit von der hier angegebenen abweichen, ist ja logisch. Die Zip-Datei muss dann erst mal entpackt werden. Dann kommen zwei weitere Zip-Dateien und eine Liesmich-Datei zum Vorschein. Man sollte also die !ReadMe.txt öffnen und einen kurzen Blick reinwerfen. Hier wird die recht einfache Installation kurz erklärt. Wer mit Englisch nix am Hut hat, der kann es hier in Deutsch lesen.

Also als erstes entpacken, haben wir ja schon gemacht. Dann über das Backend die plg_joomlaremote.zip unter "Erweiterungen -> Installieren/Deinstallieren" installieren und unter Plugins aktivieren. Im Plugin selber gibt es keine Parameter, also nichts einzustellen. Dann sollen die Webservices in Joomla aktiviert werden, was wir aber im Laufe dieses Tutorials längst schon getan haben. Dann muß die setup.zip entpackt werden. Ein Doppelklick auf die setup.exe startet dann die Installation der Anwendung auf dem PC. Jetzt soll man den Anweisungen des Assistenten folgen. Gut machen wir das mal. Aber vorher sollte man auch unbedingt ein Windows-Update durchführen. Vor allem sollte das neueste .NET Framework auf dem Rechner laufen. Sonst kann es Probleme mit der nun folgenden Installation geben.

Installation von Joomla Remote!

Also doppelgeklickt und als erstes erscheint das unvermeidliche, siehe hier:

jrlicenseagree

Wenns weiter gehen soll, müssen wir das akzeptieren. Jetzt lädt das Setup benötigte Dateien herunter und installiert diese. Unter anderem das .NET Framework 3.5 ServicePack 1 von Microsoft, wenn es nicht schon vorhanden ist. Das dauert jetzt eine ganze Weile und man sollte nicht abbrechen. Wenn Windows auf dem neuesten Stand ist, hält sich die Wartezeit aber in Grenzen und es geht gleich weiter.

Die Installation kann also beginnen und ein Willkommensfenster begrüßt uns.

jrsetupwizard

Mit Klick auf Next erscheint dann dieses Fenster:

jrsetuptype

Hier wird man normalerweise Complete auswählen. Man will ja möglichst alle Features installieren und so riesig ist das Paket ja nicht. 

Wieder auf Next und die eigentliche Installation startet. Das kann dann schon so 10 bis 12 Minuten dauern, je nach dem welchen Rechner man hat. Wenn alles erledigt ist, erscheint dann die Erfolgsmeldung.

jrsetupwizard-complete

Mit Finish wird der Setup Wizard geschlossen. Damit ist also die Installation abgeschlossen. Das Programm findet sich dann wie üblich unter Start -> Programme und man könnte es mit "Senden an" auch auf den Desktop verknüpfen. Das muß man leider selber machen. Bei der Installation ist diese Möglichkeit leider nicht vorgesehen. Ist aber ja schnell gemacht.

So, nun ruft man das Programm also das erste Mal auf. Daraufhin wird man so begrüßt:

jrregistrationwiz

Der Registration-Wizard erscheint und man soll sich also registrieren bzw. die Kopie von Joomla Remote soll man registrieren lassen.

Das kennt man ja von den meisten Windows-Programmen. 

Also erst mal wieder auf Next geklickt. Dann kommt eine kleine Abfrage.

jrsignup

In den meisten Fällen wird man noch nicht registriert sein. Also oben den Radiobutton No, bla bla bla... auswählen.

Dann gehts wieder weiter mit Next. 

Als nächstes erscheint jetzt die Eingabemaske für die Angabe der Registrierungsdaten.

jraccount-registration

Der hier einzutragende Name beliebig sein. Also auch Räuber Hotzenplotz oder sonstwas. 

Der Username wird später für das Einloggen auf der Internetseite von Joomla Remote verwendet. Natürlich sind manche Namen schon vergeben, also kann man das prüfen mit Klick auf die Schaltfläche "Check availibility".

Da man kein Passwort zugeschickt bekommt, kann die Email-Adresse auch meingeheimnis[at]werwillswissen.tld oder ähnlich sein. Wenn man aber vorhat, irgendwann die kostenpflichtige Version von Joomla Remote zu erwerben, könnte man durchaus auch eine gültige Email hier eintragen. Für die weitere Nutzung des Programms ist das aber erst mal unerheblich. 

Unten wählt man dann wohl auch meistens "personal / non-commercial use. Damit ist Joomla Remote kostenlos. Für die Business-Variante gelten andere Lizenzbestimmungen, die man auf Joomlaremote.com nachlesen kann.

So dann gehts mit wieder weiter mit Klick auf Next und die Registrierung ist auch schon mit dem Klick auf Finish beendet.

jrregcomplete Dann kann man ja endlich loslegen mit den Verbindungsdaten. 

Der letzte Schritt ist also die Eingabe der Zugangsdaten. Dafür öffnet sich jetzt folgender Dialog:

jrzugangsdatenGanz oben kann man seine Joomla Website auswählen. Das geht aber beim ersten Mal natürlich noch nicht. Es fehlen ja noch die Daten dafür. Außerdem ist dieser Dialog auch nur für die kostenpflichtige Variante relevant. Bei der Gratis-Version kann man leider nur eine einzige Joomla-Installation mit dem Programm verwenden.

Username und Passwort hier sind jetzt die Login-Daten für das Joomla Backend und nicht etwa der Name, den man am Anfang bei der Registrierung für Joomla Remote angegeben hat. Hier kann man sich mal leicht vertun. Allerdings muß man das jetzt noch nicht angeben.

Um also die Daten für die Joomla-Installation angeben zu können, klickt man erst mal auf "Add new website". Dann öffnet sich wieder ein Abfragedialog.

jrsiteaddressFür Name kann man wieder wählen was man will. 

Bei der Eingabe für die Website gibt man die Adresse wie im Browser an. Nur das http:// am Anfang sollte man nicht vergessen. Joomla Remote unterstützt übrigens auch die sichere Variante https.

Beispiele zur Adresseingabe sind aber in diesem Fenster ersichtlich und das dürfte eher kein Problem sein. Hier wird also nicht die Angabe von /xmlrpc/index.php benötigt, wie das zum Beispiel bei ScribeFire der Fall ist. Die metaBlog API und das RSD-Plugin werden ebenfalls nicht benötigt. Dafür hat man ja das Joomla Remote - Plugin installiert.

jrregcomplete Damit hat mans dann endlich geschafft. Es erscheint wieder die Erfolgsmeldung und mit Klick auf Finish kommt dann wieder das vorherige Fenster mit Username und Passwort zum Vorschein. In diesem klickt man nun ganz oben auf "Please add a new Joomla website". 

Jetzt gibt man auch den Usernamen und das Passwort für Joomla ein. Damit wäre dann alles erledigt und das Programm kann ab jetzt genutzt werden. Sinnvoll ist vielleicht auch noch ein Klick in das Kästchen bei "Remember me". Dann muss man nicht jedesmal beim Programmstart seine Zugangsdaten erneut eingeben.

Nach dem Klick auf Finish werden nun alle Daten der Joomla Website mit Joomla Remote synchronisiert. Damit kennt dann das Programm dann die Struktur, Bereiche, Kategorien usw. und genau das klappt nicht in dieser Weise mit Live Writer oder Contribute und schon gar nicht mit Word. Joomla Remote ist eben speziell für Joomla entwickelt worden und spielt hier ganz klar seine Stärken aus. Die Synchronisation kann abhängig von der Größe der Website auch ein ganzes Stück dauern.

Das Programm

Die Installation von Joomla Remote ist im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten Möglichkeiten am Umfangreichsten. Man erwartet also auch ein wenig mehr, als von den konservativen Blogger-Editoren. Also schauen wir uns das mal genauer an. Das Programmfenster erscheint bereits nachdem der Wizard mit Klick auf Finish geschlossen wurde. Es können mehrere Tabs geöffnet werden. Standardmäßig ist erstmal nur ein Tab mit der Werbung für Joomla Remote geöffnet. Dieser Tab lässt sich leider auch bei weiteren geöffneten Tabs nicht wegklicken.

jrappstorefensterHier sieht man auch schon, wiviel die Entwickler für eine kommerzielle Lizenz haben möchten. Das ist mit knapp 10 Dollar recht fair.

Möchte man mehr als ein Joomla mit dem Programm nutzen, zahlt man knapp 20 Dollar. 

Das Programm ist auf jeden Fall sein Geld wert. Und da der Dollar nicht viel Wert ist, wäre der Kauf einer Lizenz wirklich kein Problem. Die meisten User werden aber die Zusatzfunktionen ohnehin gar nicht benötigen. Damit haben wir hier also eine Applikation für Joomla vom allerfeinsten und das völlig gratis.

Wenn man das Programm nun mal komplett schließt und neu startet, sieht man wie es künftig bei jedem Programmstart reagiert. Es erscheint dann immer der Dialog zur Eingabe des Username und Passwort. Der Username ist dann schon eingetragen. Das Passwort nur, wenn man das Häckchen bei "Remember me" geklickt hat. Das Programm wird automatisch auf die Versionsnummer untersucht. Gegenenfalls wird automatisch ein Update durchgeführt. Daneben gibt es auch noch die Möglichkeit der Synchronistation bei jedem Programmstart. Wenn man das macht, erscheint wie bei der Ersteinrichtung der Fortschrittsbalken und es dauert etwas bis es losgehen kann.

jrsyncstartupDie Wartezeit hängt natürlich wieder vom Umfang der Website und auch vom verwendeten PC ab. Man sollte diese Möglichkeit jedoch nutzen, um auf dem PC und auf dem Webserver immer den gleichen aktuellen Stand zu haben.

Bevor wir uns das Programm weiter ansehen, hier noch ein kurzer Hinweis auf die HowTo-Seite bei Joomla Remote unter (Link funktioniert nicht mehr und wurde entfernt)

Hier findet man die Installationsanweisungen als Video. Auch eine Einführung in neue Funktionen für die Premium Version ist als Video verfügbar. Wem also mein Geschreibsel hier zu mühsam wird, der kann sich auch die Videos ansehen, sollte aber ein wenig Englisch verstehen. Ansonsten gehts jetzt hier um einiges ausführlicher als im Video weiter.

Die Programmoberfläche!

Die gesamte Programmoberfläche ist leider nicht in Deutscher Sprache verfügbar. Allerdings dürfte es den meisten nicht schwer fallen, mit der klar strukturierten Oberfläche auch in Englisch klar zu kommen.

Als erstes möchte ich das Aussehen ändern. Mir gefällt die Farbe der Programmoberfläche nicht wirklich. Dazu benutze ich das Menü oben. Ich klicke auf Extensions -> Template Manager.

jrextensions-menuIm jetzt sich öffnenden Fenster finde ich einige Templates. Das sind natürlich keine Joomla Templates, sondern Vorlagen für das Programm Joomla Remote.

Ich wähle mal das schwarze.

jrtemplate-manager

Damit das auch beim nächsten Programmstart so bleibt, klicke ich rechts oben auf das grüne Häckchen.

jrsave-button

Damit die Übersicht nicht leidet, kann danach der Tab für den Templatemanager mit Klick auf das kleine schwarze Kreuz wieder geschlossen werden.

jrtabUnter dem Menüpunkt Extensions gibt es auch den Extensionmanager.

jrextensionmanager Hier findet man alle Komponenten, Module, Plugins usw. die von Joomla Remote verwendet werden.

Das ist im Moment nicht wirklich wichtig für mich und ich schließe den Tab für den Erweiterungsmanager wieder.

Die obere Menüleiste ist nicht schwer zu durchschauen. Alle Aufrufmöglichkeiten finden sich als Buttons auch an anderer Stelle wieder. Alles unter Site zum Beispiel ist auch oben auf der rechten Seite wiederzufinden.

Damit ist eine Vorschau möglich. Wichtig ist Synchronize, womit letztlich alle geänderten oder neu erstellten Sachen hochgeladen werden. Ausloggen und schließen, dazu muß man nicht wirklich was sagen.

Unter Components findet man nur Joomla Remote. Ein Klick darauf und nichts passiert. Also überflüssig, da nicht mehr Komponenten verfügbar sind. Unter Help kann den Entwicklern ein Feedback gesendet werden und man kann auf Updates prüfen lassen. Unter der About-Schaltfläche wird nochmal ein Disclaimer angezeigt. Also alles eher eine Hilfe für die Entwickler.

Da ist dann der Menüpunkt Content der wirklich wichtige für mich.

jrcontenttabHier komme ich zum Artikelmanager, den Bereichsmanager und dem Manager für die Kategorien.

Ich will einen Artikel schreiben. Also wähle ich gleich mal den Article Manager.

Es erscheint dieses zweigeteilte Fenster.

jrarticlefensterWie bei vielen Programmen kann man auch hier die Fenster verschieben und so die Größe der linken und rechten Seite individuell anpassen.

Auf der linken Seite finden sich alle Menüeinträge. Links oben über den ganzen Einträgen sind zwei Buttons. Mit diesen kann ich die Menüs ein- und ausklappen.

Besonders klasse ist die Möglichkeit, die Menüpunkte einfach mit der Maus verschieben zu können. Das ist eine unheimliche Erleichterung. Mit Doppelklick auf einen Menünamen kann dieser auch sofort umbenannt werden. Die Menüpunkte habe unterschiedliche Farben, je nach Zugriffsrechten. Rot für registrierte Benutzer und Grün für alle. Weitere Informationen dazu gibt ein Tooltip, wenn man mit der Maus über dem Eintrag stehen bleibt. Hier wird auch angezeigt, ob der Menüpunkt publiziert wurde oder nicht.

Mit den seitlichen Tabs kann dann von der Menüübersicht auf die Übersicht für Section/Category umgeschaltet werden. Also Bereiche/Kategorien. Diese lassen sich über das kleine Plus-Zeichen aufklappen und hier werden die Beiträge mit einem einfachen Klick gleich im rechten Fenster angezeigt.

Auch ein einfacher Klick auf einen Menüpunkt zeigt eventuell zugewiesene Artikel im rechten Fenster an. Unter Overview im rechten Fenster sieht man den Titel, den Aliasnamen und eine Übersicht der Details. Hier kann man dann umschalten auf Details.

Der Editor!

Jetzt habe ich endlich den Editor vor mir und kann den Artikel verändern. Der Hintergrund des Editorfensters ist nur schwarz, weil das vom Joomla-Template so vorgegeben ist. Der Hintergrund könnte also genausogut ganz hell sein.

jreditor-articleIch kann hier sogar auswählen, ob der Artikel auf der Startseite angezeigt werden soll, oder ob er vielleicht nicht gleich bei der Übertragung veröffentlicht wird. Auch den Bereich und die Kategorie kann ich hier sofort ändern.

Der Editor bietet das nötigste, mehr aber auch nicht.

Aber eigentlich wollte ich ja einen neuen Artikel schreiben. Nichts leichter als das. Dazu klicke ich einfach oben rechts auf den Button New.

jrbuttonsWas die anderen Buttons zu bedeuten haben, muß sicher nicht erklärt werden.

Unter der Bereichs- bzw. Kategorieauswahl gibt es noch die beiden Reiter "Into Text" und "Main Text". Damit ist logischerweise der Introtext und der Haupttext gemeint. Man schreibt also schön sauber getrennt, das ist gut so.

Interessant ist der Klick auf das Symbol zum Bilder einfügen. Es öffnet sich dann der Image-Manager.

jrimage-managerAuch hier ist wieder alles nötige vorhanden aber auch nicht mehr. Es lassen sich also die Dimensionen des Bildes, sowie die Ausrichtung festlegen. Mit Margin kann man den Außenabstand für das Bild gezielt auch für oben, rechts, unten und links bestimmen, sowie einen Rahmen definieren.

Unter dem Reiter Advanced können noch Klassen, Titel und ID´s vergeben werden.

Auf der linken Seite des Fensters oben, kann die Ordnerstruktur wieder ein- und ausgeblendet werden. Rechts daneben findet man ein kleines Ordnersymbol. Natürlich erstellt man hiermit einen neuen Ordner. Das könnte man aber genausogut mit der rechten Maustaste machen. Mit OK landet das Bild dann auch sofort im Beitrag.

Eine sehr wichtige Sache sind die Möglichkeiten rechts vom Editor. 

jrarticle-parameterGanz wie im Joomla Backend kann auch hier alles wichtige eingetragen werden.

Im ersten Reiter Parameters gibt man Autor, Datum, Zugriffslevel und so weiter an.

Der zweite Reiter ist wie man hier sieht für die Parametereinstellungen zuständig.

Ganz wichtig ist der dritte Reiter. Hier können die Metatags eingegeben werden. Und natürlich ebenso die Keywords und Angaben zu Robots und Author.

Soweit erst mal zum Menüpunkt Article Manager unter Content.

Als nächstes schauen wir uns mal den Section Manager ebenfalls unter dem Menüpunkt Content an.

jrsection-managerWie inzwischen schon gewohnt, findet man hier ebenfalls wieder die beiden Reiter für Übersicht und Details.

Hier kann wieder publiziert, die Reihenfolge verändert und der Zugriffslevel eingestellt werden.

Die einzelnen Sektionen können aufgeklappt werden.

Bilder können ausgewählt und positioniert werden. Titel und Alias kann man editieren. Und natürlich kann umbenannt und gelöscht werden. Das alles ist auch nochmal unter Details in etwas anderer Form zu finden, wo ebenfalls alles geändert werden kann.

Den Category Manager muß man jetzt eigentlich nicht mehr erklären. Dort funktioniert alles ganz genauso wie hier, nur dass dort nichts mehr aufgeklappt werden kann.

Ein letzter Tipp noch. Wenn man in einem der Manager oben in die Leiste rechtsklickt, kann man zum Beispiel eine Toolbar auch unten einblenden lassen. Weitere Toolbars können erstellt werden und über Optionen können Toolbars personalisiert, also angepasst werden.

Auf die erweiterten Funktionen einer Kaufversion (Usermanager usw.) werde ich an dieser Stelle nicht mehr weiter eingehen.

Was bei Joomla Remote etwas nervt ist die Tatsache, daß bei jedem Programmstart die App Store Seite erst geladen wird und sich nicht wieder schließen lässt. Also die Seite, auf der man die kostenpflichtigen Versionen kaufen kann.

Wenn man bei der Installation dachte, man testet das Programm erst mal Lokal und gibt dafür den localhost an, dann lässt sich das hinterher nicht mehr ändern. Bin ich also nach längerem Testen überzeugt von Joomla Remote und möchte es auf meine normale Webpräsenz anwenden, dann geht das nicht. Es lässt sich kein anderer URL mehr eintragen. Dafür müsste man dann eben die 20 Dollar locker machen und kann soviele Joomlas mit Joomla Remote verwenden wie man möchte. Ob es nach einer Deinstallation klappen würde, habe ich nicht ausprobiert.

In jedem Fall ist Joomla Remote eine ganz tolle Sache und sicher das bischen Geld wert. Auch die kostenlose Variante reicht für die meisten Anwender vollends aus. Kombiniert man diese Anwendung noch mit vielleicht dem Live Writer, dann hat man doch alles was man braucht und auch der echte Blogger ist zufrieden.

Alle der hier vorgestellten Anwendungen haben irgendwo ihre Berechtigung. Will ich nur mal was auf die schnelle editieren ist die Firefox-Erweiterung ScribeFire ideal. Will ich etwas mehr Funktionalität und benötige typische Bloggereigenschaften, ist sicher der Live Writer von Microsoft eine mehr als gute Wahl. Lege ich dagegen Wert darauf, komplett fertige Artikel mit Bildern inklusive Metatags und Keywords gleich für den richtigen Bereich und Kategorie offline zu erstellen, greife ich ohne auch nur eine Sekunde zu Zucken auf Joomla Remote zurück.

Word würde ich persönlich für solche Zwecke gar nicht verwenden. Wer das Schreibprogramm aber liebt und mit Einschränkungen leben kann, kann damit natürlich ebenso glücklich werden. Contribute scheidet für mich total aus. Es kostet viel Geld und kann leider nicht richtig mit den Kategorien für Joomla umgehen. Es ist ansonsten aber durchaus ein sehr mächtiges und gutes Programm.

Das Backend braucht man dann nur noch für die Installation von Plugins und ähnlichem.

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